Energie in Bochum
Fernwärme in Bochum
Die Erzeugung von in Bochum verkaufter Fernwärme erfolgt in allen Anlagen nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in der optimalen Ausnutzung der Energien. Denn in den Heizkraftwerken können so über 80 Prozent des Energieeinsatzes für Strom und Fernwärme nutzbar gemacht werden. In Kraftwerken, die ausschließlich der Stromerzeugung dienen, werden dagegen höchstens 40 Prozent erreicht. Erdgas und Deponiegas gehören zu den Einsatzenergien, mit denen die Heizkraftwerke der Stadtwerke Bochum betrieben werden. Der Wärmebezug aus der Wärmeschiene Bochum erfolgt auf der Basis heimischer Steinkohle aus dem Kraftwerk Shamrock der E.ON. Sie macht rd. 50 % der in Bochum verkauften Wärmemenge aus. Neuerdings speist auch das mit Grubengas betriebene BHKW seine Wärme in das Wärme-Transportsystem ein. Der Anteil der Fernwärme am Wärmemarkt in Bochum beträgt ca. 8 %.
Die Fernwärme findet ihren Weg zum Kunden und zurück durch gut isolierte Leitungen von rd. 100 Kilometern Länge, wobei wenig Energie verloren geht. Die Vorlauftemperatur beträgt 70 bis maximal 130 Grad. Auf diesem Wege werden von uns 3.500 Kunden über Zentralheizungen versorgt.
Zahlen zur Fernwärmeversorgung

TOP-KOMFORT. Mit Fernwärme wird auch das neue Stadion-Center des VfL Bochum beheizt. Die Versorgung ist an die Gebäude-Leittechnik (GLT) der Stadtwerke gekoppelt. Mit der GLT werden weitere technische Anlagen gesteuert und geregelt, etwa die Lüftungs- und Klimaanlagen. Außerdem werden die Kühlzellen sowie die Brandmelde- und Einbruchmeldeanlagen überwacht.