Wasser in Bochum
H2BO - Trinkwasser für Bochum
Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz sind für die Bochumer Stadtwerke wichtige und bedeutende Themen. Nicht zuletzt deshalb entwickelten wir Bochums neue Erfrischungsformel H2BO. Viele tausend Liter Trinkwasser fließen täglich durch die Bochumer Wasserhähne. Dabei vergessen viele, was für eine gute Qualität das Bochumer Wasser hat. Nicht nur zum Waschen, Putzen und Kochen geeignet, leistet es als Durstlöscher hervorragende Dienste. Wir müssen zwar nicht, wie andere Regionen der Erde, um unser tägliches Wasser bangen, sollten es aber trotzdem schützen und sinnvoll verwenden. Das Rohprodukt Wasser, das in den Wasserwerken Steele-Horst, Stiepel, Sundern und Witten zu Trinkwasser aufbereitet wird, entstammt dem natürlichen Grundwasser, das den Lauf der Ruhr unterirdisch begleitet und von ausgezeichneter Qualität ist. Damit diese Qualität gewährleistet werden kann, unterliegt unser Trinkwasser strengen Kontrollen, die intern sowie durch externe Institute durchgeführt werden.
Am 15. September 1994 wurde in Bonn der Wassergenerationenvertrag auf Bundesebene unterzeichnet. Diese Vertragsunterzeichnung und die Weltkonferenz der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro (hier einigten sich 170 Staaten auf das Ziel, die Welt nachhaltig zu entwickeln), waren der Startschuss für unsere Trinkwasserkampagne. Wir dürfen weder auf Kosten der Natur, der Regionen oder anderer Menschen, noch auf Kosten zukünftiger Generationen leben. Diesen Auftrag formuliert der am 15. September 1994 auf Bundesebene unterzeichnete Wassergenerationenvertrag. Er greift damit den Beschluss der Weltkonferenz der Vereinten Nationen von 1992 auf: 170 Nationen einigten und verpflichteten sich darauf, die Ressourcen (Energie, Wasser, Boden) angemessen zu nutzen und Trinkwasser als das wichtigste Lebensmittel der Menschheit zu erhalten. Unsere Aktion H2Bo will dazu beitragen, das Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt zu wecken und alle gesellschaftlichen Gruppen zur Zusammenarbeit zu bewegen.
Am 22. März 1996 ging die Stadt Bochum dieses Bündnis auch mit den Kindern und Jugendlichen unserer Stadt ein. Stellvertretend schlossen der Oberbürgermeister Ernst-Otto Stüber und die 7 b der Heinrich-von-Kleist-Schule unter der Aufsicht der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum GmbH einen Wassergenerationenvertrag. Für die lokale Umsetzung war es wichtig, dem Bochumer Trinkwasser einen Stellenwert zu geben, und es als Markenprodukt am Markt zu platzieren. Aus diesem Grund wurde dem Trinkwasser ein Name gegeben: H2BO. Den lokalen Bezug mit der chemischen Formel für Wasser zu verbinden war eine ideale Lösung. Fortan sollten Bochumer Trinkwasser und H2BO ein und dasselbe sein.
Es gab zahlreiche Aktionen im Rahmen dieser Kampagne. Vier große Ausstellungen im Beratungszentrum, die Wasser, Trinkwasser und deren Erhalt zum Hauptthema hatten, zogen tausende von Besucherinnen und Besuchern in ihren Bann. Schulkassen nutzten die Möglichkeit, sich vor Ort (im Wasserwerk Stiepel) von der umweltschonenden Förderung, Aufbereitung und Verteilung unseres Trinkwassers zu überzeugen. 10 Trinkwasserbrunnen an exponierten Stellen im Bochumer Stadtgebiet laden zum Durststillen ein. Bochumer Leitungswasser gleich Trinkwasser, dies erfuhren viele Schülerinnen und Schüler bei rund 30 Wassersprudler-Veranstaltungen an Grundschulen, weiterführenden Schulen und Berufsschulen. Reinheit und Frische von H2BO entdeckten rund 6.000 Seniorinnen und Senioren unserer Stadt bei vier Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt.
Weitere Informationen über Bochumer Trinkwasser erhalten Sie unter der Telefonnummer 0234 / 960 - 1304 oder per E-Mail.