Eppendorfer Heimatverein e. V.

Das sagt der Projektträger: 

 

„Unser in Eigenleistung hergestelltes Thorpe Heimatmuseum präsentiert seit gut 35 Jahren das dörfliche und bäuerliche Leben und Wirken des 20. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit. Ein Museum ist immer das Spiegelbild einer Epoche und eines räumlichen Gebietes. Uns ist es besonders wichtig, die Entwicklung der Gesellschaft aufzuzeigen.

Der Energiebedarf von Gebäuden und Geräten erfolgte in der Vergangenheit bei der Bevölkerung vor allem durch Wasserkraft, Windkraft, besonders aber durch fossile Energieträger. Wir wollen der Bevölkerung das Bewusstsein stärken, bei der Wahl von Energiesystemen auf die Bedeutung einer nachhaltigen Auswahl zu achten. Wir waren bisher auch mit Energieträgern zeitgemäß ausgestattet; Gaszentralheizung und elektrische Energie im Verbundbezug.

Photovoltaik: Angeregt durch die Philosophie unseres Energieversorgers (Stadtwerke Bochum) wollen wir mit dem Einbau einer Photovoltaikanlage unser Museum zukunftsfähig halten und den Besuchern dokumentieren, dass auch in historischen und kleineren Gebäuden neueste Zukunftstechnologien mit Erfolg wirtschaftlich eingesetzt werden können. Wir hoffen, dass wir durch die Realisierung dieses Projektes, unser Museum zukunftsfähig und auf Dauer auch wirtschaftlich platziert halten können. Geplant ist der Einbau einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage mit Messkonzept als Mieterstrommodell für die Nutzung des Solarstroms für den Heimatverein und die Wohnung nebst Speicheranlage für Überschüsse. Zusätzlich zur Eigennutzung der so gewonnenen Energie möchten wir eine „Wallbox“ für die Aufladung von Elt.-Fahrzeugen installieren und diese halböffentlich zum Beispiel den Eppendorfer Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stellen.

Wir als Heimatverein können auf diesem Wege signalisieren, dass wir uns zwar der Geschichte verschrieben haben, unser viel genanntes Motto „Altes erhalten, Neues gestalten“ aber weiterhin Programm ist.“