Freie Schule Bochum e.V.

Das sagt der Projektträger: 

 

„Unser Ziel ist es, aktiv zur Senkung von CO₂-Emissionen in Bochum beizutragen und unseren Energiebezug zu verringern. Die Stadt Bochum hat sich ambitionierte Ziele gesetzt, um den CO₂-Ausstoß zu senken und den Einsatz erneuerbarer Energien auszubauen.

Als Bildungseinrichtung möchten wir durch die Nutzung erneuerbarer Energien ein Zeichen setzen und unsere Schülerinnen und Schüler für den Umweltschutz sensibilisieren. Eine eigene Photovoltaikanlage würde es uns ermöglichen, einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende zu leisten und gleichzeitig praktische Erfahrungen im Bereich Photovoltaik und Speichertechnik zu vermitteln.

Deshalb möchte die Freie Schule Bochum eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Neubaus installieren lassen, um den für den Betrieb der Schule erforderlichen Strom vor Ort selbst zu erzeugen.

Die Zeiträume der solaren Stromerzeugung und des Stromverbrauchs sind weitestgehend deckungsgleich, daher kann eine hohe Eigenverbrauchsquote angenommen werden. Um dieses Ziel bestmöglich zu erreichen, ist die Anlage in einer Ost-West Ausrichtung geplant, da auch schon morgens ein erhöhter Strombedarf vorliegt, z.B. durch die Vorbereitung des Frühstücks in der Schulküche. Darüber hinaus ist ein 20 kWh LithiumEisenphosphat-Speicher vorgesehen, um die Eigenverbrauchsquote auch in der dunkleren Jahreszeit so hoch wie möglich zu halten und auch den nächtlichen Strombedarf (z.B. für Kühlschränke, Server) abzudecken.

Bereits im letzten Jahr hat die Freie Schule Bochum mit Maßnahmen begonnen, um ihren CO2-Fußabdruck zu verkleinern und auch um die Energiekosten zu senken. Die Warmwasser-Versorgung der Schule wurde auf Warmwasserspeicher mit elektrischer Zuheizung umgestellt.

Wenn diese Heizstäbe ab 2026 dann überwiegend mit dem selbst produzierten Sonnenstrom betrieben werden, ist diese Maßnahme  fachlich und wirtschaftlich sowohl für die Schule als auch für die Region sehr sinnvoll.“