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Stadtwerke Bochum

17.08.2018

Die Männer für alle Fälle - Der Entstörungsdienst der Stadtwerke Bochum

Stadtwerke-Entstörungsdienst
Thomas Rommler (hinten) und Jens Engmann vom Stadtwerke-Entstörungsdienst sind schnell zur Stelle und leisten erste Hilfe bei Wasser- und Gasstörungen im Stadtgebiet.

Versorgungssicherheit in Bochum ist eine Selbstverständlichkeit und rangiert auch im Bundesvergleich auf hohem Niveau. Sollten trotzdem mal ein Gasleck, ein Wasserrohrbruch oder ein Stromausfall auftreten, ist der Entstörungsdienst der Netzgesellschaft der Stadtwerke Bochum 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche zur Stelle. Engagiert und schnell sorgen 22 Stadtwerker dafür, dass aus Störungen keine größeren Gefahren erwachsen.

„Das Bereitschaftshandy ist für meine Kollegen und mich ständiger Begleiter und hat einen festen Platz auf meinem Nachttisch“, beschreibt Thomas Rommler, Mitarbeiter des Entstörungsdienstes Gas/Wasser, seine Tätigkeit. Neben dem Mobiltelefon liegen Stift und Zettel, denn „oft ist man noch gar nicht richtig wach, muss aber sofort Einsatzort und weitere Details aufnehmen“, so Rommler. Alarmiert wird er von seinen Kollegen in der Verbundleitstelle der Stadtwerke, in der alle Störungsmeldungen der Bochumer Bürger sowie von Polizei und Feuerwehr eingehen. Und dann geht alles ganz schnell: Anziehen, Treppe runter und zum Einsatzfahrzeug, das alle wichtigen Werkzeuge und technischen Geräte geladen hat.

Ob in der Mittagshitze im Berufsverkehr oder bei eisigen Temperaturen nachts im Winter: Nach maximal 25 Minuten sollten Thomas Rommler und einer seiner Kollegen am Einsatzort sein. Zu einer Störung rücken immer zwei Stadtwerker aus. Wenn es schnell gehen muss, sogar mit Blaulicht. Das sind dann die Momente, die selbst erfahrenen Stadtwerkern wie Thomas Rommler das Adrenalin in die Adern schießen lassen. „Blaulichtfahrten werden nie zur Routine“, so der Gas/Wasser-Fachmann, „schon alleine, weil man ja zu einem Einsatzort gerufen wird, an dem von einem erheblichen Gefahrenpotenzial auszugehen ist.“ Das kann bei einer Gasundichtigkeit, aber natürlich auch bei einem größeren Wasserrohrbruch der Fall sein.

Beim Eintreffen an der Schadensstelle steht die Absicherung zunächst im Vordergrund. „Bei einem Wasserrohrbruch wie wir ihn zum Beispiel vergangenen Winter an der Königsallee hatten, konnte die Wasserleitung relativ schnell abgesperrt werden. Wir haben dann zusammen mit der Polizei den Fahrbahnbereich mit der überfrierenden Wasserlache abgesperrt und den Verkehr gesichert. Dann kamen auch schon Mitarbeiter des USB zum Abstreuen und unsere Kollegen aus dem Rohrnetz, um die Leitung wieder instand zu setzen.“

Manchmal sind die Einsätze des Entstörungsdienstes auch durch Menschen verursacht. Mit einem Kopfschütteln berichtet Thomas Rommler zum Beispiel von Metalldieben, die bereits in Betrieb befindliche Gasleitungen ausgebaut haben: „Dann ist äußerste Vorsicht geboten. Meist ist die Feuerwehr zuerst zur Stelle und übernimmt die Evakuierung und Sicherung des Gebäudes.“ Mit einem Gasspürgerät misst Thomas Rommler zunächst die Gaskonzentration in der Luft. Liegt diese über einem bestimmten Grenzwert, wird die Gaszufuhr ins Haus über den Feuerhahn abgesperrt und der Gasdruckregler ausgebaut. Lüften, Gefahr gebannt.

Solche Einsätze sind aber nicht der Normalfall. „Meist warten die Anwohner schon auf uns und sind dankbar, wenn wir schnell zur Stelle sind und umgehend helfen können, damit der Keller nicht vollläuft oder wir einfach nur Entwarnung geben können, weil sich der Verdacht eines Gaslecks nicht bestätigt hat“, so Rommler.

Der Entstörungsdienst der Stadtwerke Bochum ist rund um die Uhr erreichbar. Die Rufnummern lauten: 0234/960-1111 für Strom, 0234/960-2222 für Gas/Wasser, sowie 0234/960-3333 für Fernwärme.

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