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Stadtwerke Bochum

12.05.2020

E-Mobilitätsstation in der Hustadt eröffnet

Eröffnung der E-Mobilitätsstation
Gruppenfoto zur Eröffnung: v.l. OB Thomas Eiskirch (Stadt Bochum), Jörg Filter (BOGESTRA), Frank Thiel (Stadtwerke Bochum), Norbert Riffel (VBW)

Kooperation zwischen BOGESTRA, Stadtwerke Bochum und VBW

BOGESTRA, Stadtwerke Bochum und die VBW eröffneten am 12. Mai 2020 in der Hustadt gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Eiskirch die erste Bochumer E-Mobilitätsstation.


CO2-Neutral durch die Stadt – diese Idee soll jetzt für alle Bochumer mit der E-Mobilitätsstation möglich werden. Das kommunale Pilotprojekt der städtischen Gesellschaften BOGESTRA, Stadtwerke Bochum sowie der VBW startete mit der Eröffnung am 12. Mai 2020 in der Hustadt. Wie im Kooperationsvertrag vereinbart, stehen in der E-Mobilitätsstation je zwei E-Autos, Pedelecs und E-Lastenräder bereit. Später im Juni soll auch die E-Mobilitätsstation in der Flüssesiedlung eröffnet werden. Sie hält ebenfalls wie die Hustadt entsprechende E-Fahrzeuge zum Ausleihen bereit.

„Die Menschen, die im Quartier der E-Mobilitätsstation leben, haben ab sofort Zugriff auf E-Autos, E-Lastenräder und Pedelecs. Das ist für all jene eine tolle Alternative, die sich vorher Gedanken über ein Zweitauto oder ein eigenes Fahrrad gemacht haben“, sagt Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister der Stadt Bochum. „Mit dem Angebot der E-Mobilitätsstation lassen sich fortan klimafreundlich weite Strecken mit dem E-Antrieb zurücklegen – perfekt also für Ausflüge mit den Kindern oder für den nächsten Einkauf.“

„Wir beobachten seit Längerem ein geändertes Mobilitätsverhalten“, berichtet Jörg Filter, Vorstand der BOGESTRA. „Wege werden nicht mehr nur mit einem Verkehrsmittel zurückgelegt, sondern unterschiedliche Angebote je nach Situation und Bedarf miteinander kombiniert. Mit dem Projekt E-Mobilitätsstation schaffen wir jetzt direkt vor der Haustür für mehrere Hundert Anwohner ein Angebot von E-Sharing-Fahrzeugen, das alle Bedürfnisse abdeckt – und mit dem der Besitz eines eigenen kostenintensiven Verkehrsmittels zugunsten einer gemeinschaftlichen Nutzung von Fahrzeugen aufgegeben werden kann.“

„Die Stadtwerke Bochum sind erster Ansprechpartner, wenn es um leistungsfähige Ladeinfrastruktursysteme geht. Wir sehen die elektrische Mobilität als ein entscheidendes Thema in der Energiewende und wollen den Umstieg von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien in den Quartieren forcieren“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Thiel. „Daher betreiben wir alle öffentlichen Ladesäulen und natürlich auch die E-Mobilitätsstationen mit Ökostrom der Stadtwerke Bochum aus Wasserkraft. So wird Klimaschutz durch CO2-Vermeidung aktiv gefördert.“

„Die VBW entwickelt Quartiere in Bochum nachhaltig weiter. Ziel von uns ist es für alle Bevölkerungsgruppen ein liebens- und lebenswertes Umfeld zu schaffen“, sagt Norbert Riffel, Geschäftsführer der VBW. „Dabei spielt auch die Ökologie in unserer Nachhaltigkeitsstrategie eine wesentliche Rolle. Insofern freut es mich besonders, dass wir unseren Mietern zukunftsweisende E-Mobilität anbieten können.“

So funktioniert es:

  • Die Angebote der E-Mobilitätsstation sind über die BOGESTRA Mutti-App buchbar.
  • Voraussetzung für eine Buchung ist im ersten Schritt eine Registrierung über die App „stadtmobil CarSharing“ für das Car-Sharing sowie „sigo sharing“ das E-Bike-Sharing. Somit hat der Kunde deutschlandweit Zugriff auf alle Angebote der Partner „stadtmobil“ und „sigo“.
  • Mit erfolgter Registrierung und – bei stadtmobil – Führerscheinprüfung, werden die Kunden auf die Mutti-App weitergeleitet und können die Angebote aus der App heraus buchen. In der App erhalten die Kunden auch die notwendigen Informationen für die Ausleihe und Entnahme der Fahrzeuge.
  • Informationen zur Ausleihe befinden sich ebenfalls direkt an der E-Mobilitätsstation.


Kosten für den Verleih:

Grundsätzlich gibt es eine Registrierungsgebühr für alle Fahrzeuge der E-Mobilitätsstation von 9,90 Euro.

  • E-Lastenrad: 1,50 Euro Grundgebühr, jede weitere halbe Stunde 1,00 Euro
  • Pedelec: 1,00 Euro Grundgebühr, jede weitere halbe Stunde 1,00 Euro
  • E-Auto: Je nach Bedarf bietet „stadtmobil“ unterschiedliche Tarife, zum Beispiel für Vielnutzer oder Gelegenheitsnutzer an. Informationen sind hier zu finden.
Europäischer Fond für regionale Entwicklung