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Stadtwerke Bochum

04.12.2018

Fundament für Stadtwerke-Windpark vor Borkum steht

Ab dem Frühjahr werden 32 Windkraftanlagen errichtet
Ab dem Frühjahr werden 32 Windkraftanlagen errichtet

Ab dem Frühjahr werden 32 Windkraftanlagen errichtet
Das Fundament für den Trianel Windpark Borkum II, an dem die Stadtwerke Bochum mit 10 Prozent beteiligt sind, ist fertiggestellt. Damit wurde die erste Bauetappe für den Offshore-Windpark in der Nordsee erfolgreich abgeschlossen. Seit Sommer 2018 wurden 32 Gründungsstrukturen aus jeweils einem sogenannten Monopile und Transition Piece im Baufeld, rund 45 Kilometer vor der Nordseeinsel Borkum, installiert. Ab Frühjahr 2019 werden die 32 Windkraftanlagen darauf errichtet und der Windpark mit einer Gesamtleistung von 200 Megawatt (MW) in die Höhe gebaut.
„Mit der zweiten Ausbaustufe des Windparks vor Borkum weiten wir unser Engagement in der Offshore-Windenergie aus. Das Fundament steht und die Bauarbeiten sind im Zeitplan. Im kommenden Jahr werden die Windkraftanlagen errichtet und wir werden den Windpark in Betrieb nehmen“, kommentiert Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum, den erreichten Baufortschritt.

Bis zum Herbst 2019 sollen die Windkraftanlagen vom Anlagenhersteller Senvion installiert und der Trianel Windpark Borkum II in Betrieb genommen werden. Basishafen für die kommenden Bauphasen ist Eemshaven im Nordosten der Niederlande. Die ersten der insgesamt 64 Turmsegmente und 96 Rotorblätter für die Windkraftanlagen wurden bereits dorthin verschifft. In den kommenden Monaten werden die weiteren Bauteile sowie die 32 Gondeln mit vormontierter Rotornabe folgen. Die ersten Gondeln wurden bereits im Bremerhavener Werk montiert und sollen im kommenden Jahr zum Basishafen transportiert werden.
Ende Juni 2018 hatten die Bauarbeiten für den Trianel Windpark Borkum II mit dem ersten Rammschlag begonnen. Halbzeit erreichte die erste Bauphase Anfang September mit dem Setzen der 16. Gründungsstruktur im nordöstlichen Areal des Windparks. Zeitgleich begann die Legung der Innerparkverkabelung bei der ersten Hälfte der Anlagenstandorte. Seit Sommer 2018 sind mehr als 200 Offshore-Experten auf diversen Spezialschiffen im Baufeld vor Borkum beschäftigt. Derzeit legen Spezialschiffe die Innerparkkabel und schließen die Gründungsstrukturen an die parkinterne Umspannplattform an.
Neben großen Kranschiffen wie der Stanislav Yudin, Oleg Strashnov sowie Seven Borealis für die Installation der Monopiles und Transition Pieces kamen speziell ausgerüstete Schiffe wie die Seaway Aimery und Moxie für die Legung sowie Inbetriebnahmearbeiten der Innerparkverkabelung zum Einsatz. Für die Installation der Windkraftanlagen wird die Vole au Vent (wörtlich „fliegt im Wind“), ein 140 Meter langes Errichterschiff mit Hubbeinen, eingesetzt.

Die Stadtwerke Bochum sind mit einem Anteil von 10 Prozent am Trianel Windpark Borkum II beteiligt. Gemeinsam mit weiteren 16 regionalen Energieversorgern aus Deutschland sowie der Stadtwerke-Kooperation Trianel investieren sie mit dem Offshore-Windpark in den Ausbau der erneuere Energien. Weitere Gesellschafter sind die EWE AG aus Oldenburg sowie ein Joint Venture des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich mit der schweizerischen Fontavis. Die Gesamtinvestition für den Windpark in der Nordsee beläuft sich auf rund 800 Millionen Euro. Mit einer prognostizierten jährlichen Stromproduktion von 800 GWh kann der Trianel Windpark Borkum II rechnerisch rund 200.000 Haushalte ganzjährig mit umweltfreundlicher Energie versorgen.

Weitere Informationen zum Windpark gibt es unter www.trianel-borkumzwei.de