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Stadtwerke Bochum

Online-Kundencenter

Pressemeldung

11.04.2011

KlimaBrief Bochum: Macht Sinn, bringt Gewinn

v.l. Sparkassen-Vorstandsmitglied Karl Jochem Kretschmer und Bernd Wilmert, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum, stellten auf der Pressekonferenz am 11. April die Vorzüge des Bochumer KlimaBriefes vor.
v.l. Sparkassen-Vorstandsmitglied Karl Jochem Kretschmer und Bernd Wilmert, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum, stellten auf der Pressekonferenz am 11. April die Vorzüge des Bochumer KlimaBriefes vor.

Sparkasse und Stadtwerke starten gemeinsames Energie-Projekt für Bochumer Bürger

Durch die Erdbeben- und Atom-Katastrophe in Japan haben die Bedeutung regenerativer Energien und die Forderung nach einem zügigen Ausstieg aus der Kernenergie an Aktualität und weltweit an Intensität gewonnen.

Bereits vor den aktuellen Ereignissen in Japan hatten die Sparkasse Bochum und die Stadtwerke Bochum beschlossen, den Bochumer Bürgern ein gemeinsames Finanzprodukt zum Klimaschutz anzubieten. Es hat zum Ziel, allen Bochumern die Chance zu geben, in alternative Energieerzeugung zu investieren und zu profitieren – in Form von attraktiven Zinsgewinnen und einem besseren Klima.

Kunden der Sparkasse Bochum und der Stadtwerke Bochum wie auch alle Bochumer Bürger und Bürgerinnen können den „KlimaBrief Bochum“ ab Dienstag, 12. April, in einer der 45 Geschäftsstellen der Sparkasse Bochum erwerben. Mit einem Investitionsbetrag von mindestens 1.500 bis maximal 10.000 Euro unterstützt der Käufer ökologisch und ökonomisch sinnvolle Energieprojekte, die die Stadtwerke Bochum vorzugsweise in Bochum und der Region realisieren. Der „KlimaBrief Bochum“ läuft über 5 Jahre und wird mit 3,7 Prozent jährlich fest verzinst.

„Die Sparkasse Bochum engagiert sich schon seit Jahren auf dem Gebiet der Ökologie und Nachhaltigkeit – insbesondere im Bereich Energieeffizienz in Verbindung mit Hausfinanzierungen und –modernisierungen. Mit dem KlimaBrief können sich jetzt auch die Kunden für erneuerbare Energien engagieren, die kein Wohneigentum besitzen“, bekräftigt Karl Jochem Kretschmer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bochum.
Die Stadtwerke Bochum möchten mit dem KlimaBrief unterstreichen, dass sie kein Energiediscounter sind, dessen einziges Argument der Preis ist: „Beim KlimaBrief Bochum geht es nicht um schnelle Gewinnabschöpfung, sondern um nachhaltiges ökologisches und ökonomisches Handeln in und für Bochum“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Bernd Wilmert.

Der „KlimaBrief Bochum" hat ein Gesamtvolumen von vier Mio. Euro. Dieses Geld werden die Stadtwerke Bochum auf mehrere Sparten im Bereich erneuerbarer Energien verteilen. Konkret ist eine größere Photovoltaikanlage auf einigen Dächern von Mehrfamilienhäusern der VBW (Vereinigte Bochumer Wohnstätten) vorgesehen. Darüber hinaus sind Projekte aus dem gesamten Spektrum der erneuerbaren Energieerzeugung (z. B. Photovoltaik, Windenergie, Biomasse, Geothermie und Deponiegasnutzung) sowie innovative Wärmerückgewinnungsprojekte und Energieeffizienzprojekte zum Teil in Planung bzw. in der Konzeptionierungsphase.

„Mit einer Investitionssumme von vier Millionen Euro können wir rein rechnerisch mit Photovoltaik gut 400 Haushalte oder mit Windenergie annähernd 1.700 Haushalte versorgen. Dem Klima würden bei diesen beiden Szenarien gerundet zwischen 800 t CO2 und 3.400 t CO2 jährlich erspart“, macht Bernd Wilmert deutlich. Damit die Bürger sicher sein können, dass ihr Geld auch wirklich klimafreundlich investiert wird, lassen die Stadtwerke den Geldfluss fortlaufend von einer Wirtschaftsprüfung beobachten und testieren.

Weitere Informationen zum Bochumer KlimaBrief gibt es unter www.stadtwerke-bochum.de/klimabrief und www.sparkasse-bochum.de.



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