Zur Unternavigation springen. Zum Inhalt springen.

Stadtwerke Bochum

Online-Kundencenter

12.03.2019

Versorgungssicherheit für Bochum

Arbeiten im Umspannwerk
Arbeiten im Umspannwerk

Stadtwerke investieren 2019 rund 29 Millionen Euro in Bochumer Leitungsnetze

Über ein dicht verzweigtes Leitungsnetz sorgen die Stadtwerke Bochum dafür, dass allen Bochumer Haushalten rund um die Uhr Strom, Wärme und Wasser zur Verfügung stehen. „Um die Versorgungssicherheit in unserer Stadt auf dem derzeit hohen Niveau halten zu können, bedarf es einer kontinuierlichen Optimierung der Netzinfrastruktur“, erklärt Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum. „Mit vorausschauenden Investitionen kommen wir dem wachsenden Energiebedarf nach und rüsten die Bochumer Versorgungsnetze für die Zukunft. In diesem Jahr investieren wir in die Strom- und Gasinfrastruktur voraussichtlich 21,7 Millionen Euro. Darüber hinaus rund 7,3 Millionen Euro in das Wassernetz“, ergänzt Dietmar Spohn.

Das Versorgungsnetz der Stadtwerke Bochum ist äußerst zuverlässig: So liegt beispielsweise der Durchschnittswert für unplanmäßige Stromunterbrechungen bei nur 5,96 Minuten je Letztverbraucher. Das belegen die zuletzt veröffentlichten Zahlen der Bundesnetzagentur für 2017. Der Bundesdurchschnitt weist einen mehr als doppelt so hohen Wert auf und liegt im gleichen Zeitraum bei 15,14 Minuten.

Damit dies so bleibt, stehen auf der Jahresplanung der Bochumer Netzgesellschaft gleich mehrere Großprojekte: „Neben der Modernisierung der Umspannwerke in Linden und Eppendorf, bei denen neben neuen Umspannern die gesamte Schutz-, Regel- und Steuerungstechnik erneuert wird, treffen wir die Vorbereitungen für den Neubau des Umspannwerks in Bochum-Laer“, ergänzt Holger Rost, Geschäftsführer der Netzgesellschaft der Stadtwerke Bochum. Zur Verstärkung der Netzanbindung für die Krankenhäuser an der Klinikstraße erweitern die Stadtwerke zurzeit auf rund drei Kilometern Länge von der Klinikstraße über Max-Greve-Straße bis zur Harpener Straße das Mittelspannungsnetz in Bochum-Grumme. Hinzu kommen jedes Jahr weitere rund 130 Leitungserneuerungen im Stadtgebiet.

Zudem stellt der Strukturwandel in der Stadt die Planer der Netzgesellschaft immer wieder vor neue Herausforderungen. „Da gibt es neben vielen kleineren Neubaugebieten, die an unsere bestehenden Versorgungsnetze angebunden werden müssen, aktuell mit MARK 51°7 eine einzigartige Neuerschließung, der wir uns zurzeit verstärkt widmen“, betont Holger Rost.

Im Gasbereich gilt es ebenso, die Netzführung des mehr als 1.460 Kilometer langen Gasnetzes an die Veränderungen im Stadtgebiet anzupassen, Anlagen zu erneuern und zu modernisieren. So werden beispielsweise die Gasdruckregelstationen in Bochum-Laer und Ehrenfeld dieses Jahr erneuert sowie das Hochdruck-Gasnetz in Steinkuhl erweitert.