Was verstehen die Stadtwerke Bochum unter nachhaltigen Projekten?
Projekte, die ein Sponsoring durch die Stadtwerke Bochum erhalten, sollen nachhaltig sein. Entsprechend sind in der Bewerbung für Bürger- und Zukunftsprojekte Ausführungen zu den Nachhaltigkeitsaspekten des Projekts verpflichtend. Wir betrachten dabei die drei Dimensionen von Nachhaltigkeit: Soziales, Ökonomie und Ökologie.
Indikatoren für soziale Nachhaltigkeit können sein:
- Chancengleichheit: Das Projekt fördert die Chancengleichheit für verschiedene Bevölkerungsgruppen und leistet einen Beitrag zur sozialen Integration der Stadtgesellschaft.
- Gerechtigkeit: Das Projekt hat positive Auswirkungen auf die Gemeinschaft und trägt dazu bei, soziale Ungleichheit und Armut zu reduzieren und/oder fördert die Inklusion benachteiligter Gruppen.
- Partizipation: Das Projekt fördert die aktive Beteiligung und Mitbestimmung.
- Kulturelle Vielfalt: Das Projekt fördert die Wahrung und Anerkennung der kulturellen Vielfalt.
Indikatoren für ökonomische Indikatoren für Umwelt- und Ressourcenaspekte können sein:
können sein:
- Wirtschaftlichkeit: Das Projekt hat durch das Sponsoring langfristig die Möglichkeit, Wirtschaftlichkeit aus sich heraus sicherzustellen.
- Lokale Wertschöpfung: Das Projekt generiert ökonomische Wertschöpfung für die Region und lokale Unternehmen.
- Ressourceneffizienz: Das Projekt nutzt die ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen effizient.
- Arbeitsplätze: Das Projekt schafft faire Arbeitsbedingungen z.B. in der Kultur- und Kreativwirtschaft.
Indikatoren für Umwelt- und Ressourcenaspekte können sein:
- Erneuerbare Energien: Das Projekt reduziert den CO2-Ausstoß durch den Einsatz Erneuerbarer Energien für die Strom- und Wärmeversorgung.
- Mobilität im Wandel: Das Projekt fördert den Umstieg auf alternative Mobilitätsangebote.
- Schutz von Ökosystemen: Das Projekt trägt dazu bei, Ökosysteme und natürliche Lebensräume zu schützen, indem es sich für den Schutz von Artenvielfalt, Luft- und Wasserqualität einsetzt.
- Kreislaufwirtschaft: Das Projekt zielt darauf ab, die Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft zu fördern, in der Abfall zu wertvollen Rohstoffen und Ressourcen wird.
- Bewusstseinsbildung: Das Projekt trägt dazu bei, einen bewussten Umgang mit Ressourcen zu fördern und die Bedeutung langfristiger Entwicklungen zu vermitteln.