• Smart Meter

    Energie digital optimiert.

Willkommen in der Welt der digitalen Energie – Ihr neuer Stromzähler kommt!

Smart Meter kurz und knapp

Was ist ein Smart Meter bzw.ein intelligentens Messystem?

Digitaler Stromzähler mit Anzeige und technischen Details

Ein intelligentes Messsystem – auch bekannt als iMSys oder Smart Meter – ist mehr als nur ein digitaler Stromzähler.  Ein Smart Meter ist wie ein schlauer Assistent für Ihren Strom. Er misst, wie viel Energie Sie nutzen, und sendet die Daten automatisch weiter. Der alte Zähler wird ersetzt – einfach und modern.

Wann bekommen Sie einen Smart Meter?

Wer ist dran? Haushalte mit hohem Verbrauch (ab 6.000 kWh) oder einer Solaranlage sind zuerst dabei. Wer es schneller haben will, darf auch einen Smart Meter beauftragen.

Wie läuft es ab? Wir melden uns bei Ihnen. Der Einbau ist schnell und einfach. Oder Sie beauftragen es hier (Einbau dauert ca. 4 Monate).

Ihre Vorteile

  • Mehr Überblick: Sehen Sie genau, wann und wie Sie Strom nutzen.
  • Weniger Kosten: Sparen Sie Geld durch clevere Nutzung.
  • Flexible Tarife: Passen Sie Ihren Strompreis an die Tageszeit an.
  • Kein Aufwand: Zählerstände werden automatisch übermittelt.
  • Gut für die Umwelt: Unterstützen Sie erneuerbare Energien.

Was kostet das?

  • Geringe Kosten: bis 6.000 kWh 30 €, über 6.000 kWh 40 € im Jahr etc. – dies ist gesetzlich festgelegt. Hier geht es zu den detaillierten Preisen: Download Preisblatt
  • Sicher: Ihre Daten sind geschützt und verschlüsselt.

Extras für Sie:

  • Energie-Cockpit: Behalten Sie Ihren Verbrauch im Blick – einfach per App und im Online-Kundencenter.
  • Hilfe vor Ort: Wir beraten Sie und kümmern uns um alles.

Lust auf mehr?

Für alle, die noch mehr wissen möchten geht es hier lang. Hier gehen wir mit Ihnen noch weiter in die Details und die Welt der Smart Meter.

Zur weiteren Info- und Ratgeberseite

Nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Smart Meters mit unserem Tarif

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Weiterführende Informationen zu MsbG, EnWG und BSI

Rollout-Pflicht: Wer bekommt wann ein Smart Meter?

Der Gesetzgeber hat klare Kriterien festgelegt, wer zwingend ein intelligentes Messsystem erhalten muss (Rollout-Pflicht) und wer es optional nutzen kann. Ziel ist es, den sogenannten Pflicht-Rollout bis spätestens 2032 weitestgehend abzuschließen. Die Pflicht zur Ausstattung beginnt mit den größten Verbrauchern und Erzeugern.

AnschlussnutzerKriterienRollout-PflichtFrist
Haushalte/Gewerbe mit hohem StromverbrauchÜber 6.000 kWh JahresverbrauchJa (verpflichtender Rollout)Stufenweise: 20% bis Ende 2025; 50% bis Ende 2028; 95% bis Ende 2030.
ErzeugungsanlagenInstallierte Leistung über 7 kWJa (verpflichtender Rollout)Stufenweise, parallel zum Verbrauch > 6.000 kWh. Neue Anlagen ab 7 kW brauchen iMSys plus Steuerungseinrichtung (ab 2025).
Steuerbare GeräteHaushalte mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen (z. B. Wallboxen, Wärmepumpen) nach § 14a EnWG Haushalte mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen (z. B. Wallboxen, Wärmepumpen) nach § 14a EnWGJa (verpflichtender Rollout)Priorisierter Rollout bis Ende 2028 (technische Voraussetzung für die Steuerung).
GeringverbraucherJahresverbrauch unter 6.000 kWh Optional (auf Kundenwunsch)Recht auf Einbau innerhalb von 4 Monaten (sog. Zählerwechsel auf Kundenwunsch).

Smart Meter in Bochum: Wer ist zuständig?

Für den Einbau und Betrieb der intelligenten Messsysteme (Smart Meter) in Bochum ist die Stadtwerke Bochum Netz GmbH zuständig. Sie ist der sogenannte grundzuständige Messstellenbetreiber (gMSB) im Netzgebiet Bochum.

Zuständigkeiten und Aufgaben in Bochum

  • Der Messstellenbetreiber, die Stadtwerke Bochum Netz GmbH, ist Ihr Ansprechpartner für alles, was direkt mit dem Zähler zu tun hat. den fristgerechten Einbau, den sicheren Betrieb und die Wartung des Smart Meters. Er sorgt dafür, dass Ihre Verbrauchsdaten korrekt erfasst werden.
  • Ihr Stromlieferant, zum Beispiel die Stadtwerke Bochum mit dem Tarif StadtwerkeFlex, nutzt die vom Messstellenbetreiber bereitgestellten Daten. Das ist die Grundlage für die Abrechnung dynamischer Tarife, die sich viertelstündlich nach dem Börsenpreis richten.

So läuft der Smart-Meter-Einbau ab

  1. Ihre Information: Der Messstellenbetreiber muss Sie mindestens drei Monate vor dem geplanten Einbau schriftlich informieren. Dort erfahren Sie das genaue Datum, welches Gerät eingebaut wird und welche jährlichen Kosten maximal entstehen.
  2. Duldungspflicht: Bei einem Stromverbrauch von über 6.000 kWh pro Jahr, dem Betrieb einer PV-Anlage über 7 kW oder der Nutzung eines steuerbaren Geräts sind Sie gesetzlich verpflichtet, den Einbau des Smart Meters zu gestatten. Dies ist die Duldungspflicht gemäß MsbG.
  3. Ihr Wahlrecht: Grundsätzlich können Sie sich jederzeit für einen alternativen (wettbewerblichen) Messstellenbetreiber entscheiden, der ein zertifiziertes Smart Meter anbietet. Falls Sie einen Einbau auf eigenen Wunsch vornehmen und nicht unter die Pflicht fallen, muss der Messstellenbetreiber den Zähler innerhalb von vier Monaten installieren.

Einbaukosten und Wirtschaftlichkeit

Wann rechnet sich der Smart-Meter-Einbau?

Intelligente Messsysteme (iMSys) sind die Basis für dynamische Stromtarife, wie beispielsweise den StadtwerkeFlex in Bochum. Im Zuge des Rollouts stellen sich oft Fragen nach den Kosten und der Wirtschaftlichkeit des neuen Zählers. Die folgende Übersicht schafft Klarheit über die gesetzlichen Vorgaben und die Sparpotenziale der Technologie.

Kosten für den Messtellenbetrieb

Die Kosten für den intelligenten Zähler werden im Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) geregelt. Sie setzen sich zusammen aus:

  1. Einmaligen Kosten: Dem Einbau (Montage, Installation).
  2. Laufenden Kosten: Dem jährlichen Betrieb, der Wartung und der sicheren Datenkommunikation (das sogenannte Messentgelt).

Wichtig: Der Einbau des Smart Meters im Rahmen des gesetzlichen Rollouts ist für den Anschlussnutzer kostenlos. Lediglich die laufenden jährlichen Kosten (Messentgelt) sind zu tragen. Diese sind vom Gesetzgeber gedeckelt.

Das rechnet sich: Sparen mit dem Smart Meter

Der Hauptnutzen des intelligenten Messsystems (Smart Meter) liegt in der Möglichkeit, dynamische Stromtarife zu nutzen. Das System misst den tatsächlichen Stromverbrauch alle 15 Minuten und ermöglicht so die Abrechnung zu den viertelstündlich wechselnden Börsenstrompreisen.

Spar-Strategie: Lastverschiebung

Mit einem intelligenten Zähler sind die viertelstündlichen Preise für den kommenden Tag einsehbar. Dies erlaubt die gezielte Steuerung und Verschiebung von energieintensiven Geräten (wie E-Auto laden, Waschmaschine starten oder die Wärmepumpe laufen lassen) in Zeiten, in denen der Strom an der Börse besonders günstig ist. Dies ist oft nachts oder bei hoher Produktion von Wind- und Sonnenstrom der Fall. Dieses flexible Vorgehen wird Lastverschiebung genannt.

Amortisation: Wann sich der Smart Meter auszahlt

Die jährlichen Mehrkosten für den Smart Meter sind durch geringfügige Verschiebungen des Verbrauchs schnell wieder eingespart.

  • Beispielrechnung: Ein Muster-Haushalt mit 7.500 kWh und 40 € Mehrkosten pro Jahr muss bei einem durchschnittlichen Strompreis von 35 Cent/kWh lediglich 1,5 % des Verbrauchs in günstigere Zeiten verlegen, um die Zählerkosten zu decken.
  • Erfahrungswert: Durch die aktive Nutzung dynamischer Tarife können Haushalte in der Regel 5 % bis 15 % ihrer jährlichen Stromkosten senken.

Der Zusatznutzen übersteigt die geringen jährlichen Mehrkosten des Smart Meters in den meisten Fällen deutlich.

Subventionen und Förderungen

Für den reinen Zählereinbau existieren keine direkten staatlichen Subventionen, da die Kosten bereits durch die gesetzlichen Preisobergrenzen gedeckelt sind.

Allerdings ist der Smart Meter die technische Voraussetzung für folgende wichtige Bereiche:

  • KfW-Förderung (z. B. für Wallboxen/Wärmepumpen): Die Förderung dieser Anlagen setzt in vielen Fällen die Steuerbarkeit voraus. Diese kann nur über ein iMSys und dessen Steuereinrichtung technisch umgesetzt werden.
  • Dynamische Tarife: Die Nutzung des StadtwerkeFlex und die damit verbundenen Einsparungen stellen die direkte Kompensation für ein energiebewusstes Verhalten dar.

Vorteile und Grenzen von Smart Metern aus Verbrauchersicht

Intelligente Messsysteme (Smart Meter) sind mehr als nur digitale Stromzähler. Sie sind der Schlüssel zur aktiven Teilhabe an der Energiewende. Doch wie bei jeder neuen Technologie gibt es neben klaren Vorteilen auch Herausforderungen und Grenzen, die Sie als Verbraucher kennen sollten.

Der größte Nutzen der Smart Meter liegt in der Transparenz und den Sparmöglichkeiten, die sie eröffnen:

  • Volle Transparenz über den Verbrauch: Mit einem Smart Meter wird der Stromverbrauch in kurzen Intervallen (alle 15 Minuten) sichtbar. Dies ermöglicht die Analyse des eigenen Verbrauchsverhaltens und das gezielte Aufspüren von Stromfressern im Haushalt.
  • Zugriff auf dynamische Tarife: Erst der Smart Meter ermöglicht die Nutzung von dynamischen oder zeitvariablen Stromtarifen, wie dem StadtwerkeFlex. Mit diesen Tarifen kann Strom gezielt dann bezogen werden, wenn er an der Börse aufgrund hoher Verfügbarkeit (z. B. viel Wind- oder Sonnenstrom) besonders günstig ist.
  • Einsparpotenzial durch Lastmanagement: Durch die Verschiebung des Energiebedarfs (z. B. E-Auto laden, Waschmaschine, Wärmepumpe) in Zeiten niedriger Preise kann der Kunde aktiv Kosten senken. Man wird zum eigenen Energiemanager.
  • Automatisierte Prozesse: Die manuelle Ablesung des Zählerstands entfällt. Die Daten werden automatisch an den Messstellenbetreiber übermittelt, was den Prozess vereinfacht und Schätzungen vermeidet.
  • Integration und Netzstabilität: Der Smart Meter ist essenziell für die Integration moderner Energiesysteme (PV-Anlagen, Wallboxen). Er hilft dem Netzbetreiber, das Stromnetz besser zu steuern und auszugleichen. Dies trägt langfristig zu einem stabileren und effizienteren Stromnetz bei.

Trotz der klaren Vorteile sind einige technische und wirtschaftliche Punkte zu beachten:

  • Datenschutz und Datensicherheit: Smart Meter senden detaillierte Verbrauchsinformationen. Um diese hochsensiblen Daten zu schützen, unterliegen die Geräte den höchsten Sicherheitsanforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Der Schutz der Daten und die Einhaltung der Vorschriften sind gesetzlich vorgeschrieben.
  • Kosten und geringer monetärer Nutzen: Es können zusätzliche Kosten durch Grundgebühren (das Messentgelt) entstehen, die über den Kosten für ältere Zähler liegen. Bei Haushalten mit sehr geringem Stromverbrauch und ohne die Möglichkeit zur Lastverschiebung (z. B. ohne E-Auto oder Wärmepumpe) kann der finanzielle Nutzen von dynamischen Tarifen unter Umständen geringer ausfallen und die Mehrkosten für den Zähler nur schwer kompensiert werden.
  • Technische Abhängigkeit: Die Funktionsfähigkeit des Systems hängt von der Kommunikationsinfrastruktur ab (dem Smart Meter Gateway). Fehler oder Ausfälle der Kommunikation können die Abrechnung dynamischer Tarife oder die Nutzung von Zusatzfunktionen erschweren.
  • Abhängigkeit vom Messstellenbetreiber: Obwohl jeder Kunde das Recht hat, den Messstellenbetreiber zu wählen, ist man in der Praxis auf dessen korrekten Betrieb und die Einhaltung des gesetzlichen Rollout-Fahrplans angewiesen.

Technische Integration und Smart Home Möglichkeiten

So wird der Smart Meter zum Herzstück in Ihrem Smart Home

Intelligente Messsysteme (iMSys) sind weit mehr als nur ein gesetzliches Muss - sie sind die zentrale Datenschnittstelle zur optimierten Steuerung der eigenen Energieflüsse. Die Technologie erlaubt es, Verbrauch und Erzeugung dynamisch zu verknüpfen und so maximale Effizienz zu erreichen.

Datenzugriff, Protokolle und Schnittstellen

Das Kernstück des iMSys ist das Smart Meter Gateway, das als gesicherte Kommunikationszentrale fungiert. Für die Integration in das lokale System sind folgende technische Aspekte relevant:

  • Lokale Schnittstellen (HAN): Das SMGW verfügt über eine Home Area Network (HAN)-Schnittstelle (oftmals Ethernet-basiert). Über diese lokale Schnittstelle können Daten direkt an interne Systeme gesendet werden.
  • Offene Protokolle: Die Kommunikation im HAN-Bereich basiert auf standardisierten und offenen Protokollen (z. B. IEC 62056 oder GBCS). Zukünftig wird über die CLS-Schnittstelle (Controllable Local Systems) die Steuerung ermöglicht.
  • Datenexport und API-Zugriff: Der viertelstündliche Messwert ist die primäre Information. Obwohl der direkte Zugriff auf eine öffentliche API für Rohdaten derzeit noch nicht flächendeckend standardisiert ist, können Home Energy Management Systeme (HEMS) die Messdaten über die HAN-Schnittstelle zeitnah abgreifen und nutzen.

 

Smart Meter als HEMS-Enabler

Das iMSys ist die zwingende Voraussetzung für ein effektives Home Energy Management System (HEMS). Ein HEMS nutzt die Messdaten des SMGW (Echtzeitverbrauch, Einspeisung) und kombiniert sie mit externen Informationen (z. B. Börsenstrompreise im StadtwerkeFlex-Tarif).

Konkrete Automatisierung-Beispiele:

KomponenteSmart-Meter-FunktionNutzen
Wallbox / E-AutoÜbermittlung des aktuellen BörsenpreisesLädt das Fahrzeug automatisch nur dann, wenn der Strompreis unter einen definierten Schwellenwert fällt.
PV und BatterieMessung der aktuellen Einspeisung/des VerbrauchsSteuert die Batterieladung so, dass die Speicherung bei hohen Preisen oder die Einspeisung bei niedriger lokaler Nachfrage optimiert wird.
WärmepumpeSteuerung über CLS-Schnittstelle / § 14a EnWGVerschiebt den Betrieb zur Wärmespeicherung gezielt in Zeiten des niedrigsten Strompreises.
LaststeuerungErkennung von LastspitzenVerhindert Überlastung des Hausanschlusses, indem Großverbraucher intelligent koordiniert werden.

 

Sicherheit und Gateway-Infrastruktur

Die Datensicherheit hat höchste Priorität und wird über die Smart Meter Gateway-Infrastruktur gewährleistet:

  • BSI-Sicherheitsprofil: Das SMGW muss eine Zertifizierung durch das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) durchlaufen. Dies gewährleistet ein extrem hohes Sicherheitsniveau, das in Deutschland europaweit führend ist.
  • Verschlüsselung: Alle Daten werden innerhalb des Gateways verschlüsselt und pseudonymisiert, bevor sie das Haus verlassen und über das Wide Area Network (WAN) an den Messstellenbetreiber gesendet werden.
  • Zentrale Rolle des Smart-Meter-Gateway: Das Gateway ist eine Art "Trusted Platform Module" und trennt das sichere, externe WAN strikt vom lokalen, internen HAN ab, um Manipulationen und Datenabfluss zu verhindern.

Das iMSys bietet somit die notwendige sichere und regulierte Infrastruktur, um komplexe Automatisierungsszenarien im Sinne einer effizienten Sektorenkopplung zu realisieren.

Abflauf: So erhalten Sie ein intelligentes Messsystem in Bochum

ACHTUNG: Diese Inhalte müssen noch abgestimmt werden!

Ablauf – so erhalten Sie ein intelligentes Messsystem
● Schritt-für-Schritt Anleitung grafisch darstellen (z. B.):
1. Anfrage / Antrag
2. Prüfung / Genehmigung
3. Termin & Einbau
4. Inbetriebnahme & Konfiguration
5. Nutzung und Monitoring
● Wie lange dauert das? (z. B. maximal 4 Monate Frist laut Regelungen)
● Was Sie als Kunde tun / vorbereiten müssen
● Wechsel des Messstellenbetreibers (falls relevant)

FAQ zu iMSys

Häufige Fragen zu intelligenten Messsystemen.

Ein intelligentes Messsystem (iMSys) besteht neben der modernen Messeinrichtung aus einem Kommunikationsmodul, dem sogenannten Smart-Meter-Gateway. Während eine moderne Messeinrichtung die Verbrauchsdaten nur anzeigt, kann das intelligente Messsystem die Daten zusätzlich fernübertragen.

 

Nein, Sie benötigen für die Nutzung eines intelligenten Messsystems (iMSys) keinen Internetzugang.

 

 

Ja, auch intelligente Messsysteme (iMSys) verbrauchen im geringen Maße Strom. Der Stromverbrauch der modernen Messeinrichtung wird allerdings nicht erfasst und Ihnen somit auch nicht in Rechnung gestellt. Der Stromverbrauch wird stattdessen vom Netzbetreiber getragen.

 

Das intelligente Messsystem ist ein Baustein der Energiewende. Wichtigstes Ziel dabei ist die Verbesserung der Energieeffizienz. Intelligente Messsysteme erlauben Ihnen einen besseren Überblick über Ihren Stromverbrauch und sollen Sie dazu anregen, mit Energie bewusster umzugehen, um die Energieversorgung insgesamt effizienter zu gestalten.

Ein intelligentes Messsystem besteht aus einer modernen Messeinrichtung (Basiszähler) und dem Smart-Meter-Gateway (Kommunikationseinheit). Zusammen bilden sie das intelligente Messsystem.

 

Grundlage für die Einführung intelligenter Messsysteme ist das Gesetz über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen (Messstellenbetriebsgesetz; MsbG).

Das MsbG ist im September 2016 in Kraft getreten.

Ja, intelligente Messsysteme sind geeicht.

 

 

Ein intelligentes Messsystem, abgekürzt auch iMSys genannt, besteht aus einer modernen Messeinrichtung (Basiszähler) und einem Smart-Meter-Gateway (Kommunikationseinheit).

Das intelligente Messsystem soll Ihnen einen besseren Überblick über Ihren Stromverbrauch ermöglichen und dazu anregen, bewusster mit Energie umzugehen, um die Energieversorgung insgesamt effizienter zu gestalten.

Ein intelligentes Messsystem sieht wie folgt aus:

Wird Ihr Stromverbrauch über ein intelligentes Messsystem (iMSys) erfasst, ist zu beachten, dass An- und Abmeldungen aufgrund gesetzlicher Vorgaben nur tagesaktuell vorgenommen werden können. Eine rückwirkende An- und Abmeldung ist nicht möglich.

Der Stromverbrauch wird alle Viertelstunde erhoben und einmal täglich durch das Smart-Meter-Gateway an die berechtigten Marktteilnehmer (Energielieferant, Netzbetreiber) übertragen. Die Marktteilnehmer benötigen diese Daten zur Bilanzierung der Strommengen und zur Netzbilanzierung.

Ihr Stromverbrauch wird alle Viertelstunde erhoben und einmal täglich über das sogenannte Smart-Meter-Gateway an die zuständigen Marktteilnehmer (Lieferant, Netzbetreiber) übermittelt.

Weitere Informationen zum intelligenten Messsystem (iMSys) finden Sie im FAQ-Bereich des zuständigen Netzbetreibers der Stadtwerke Bochum Netz GmbH.

Zum FAQ-Bereich der Stadtwerke Bochum Netz

Grafik der Stadtwerke Bochum zur Kombination aus dynamischem Stromtarif und intelligentem Messsystem

Ein Smart Meter, auch als intelligentes Messsystem (iMSys) bezeichnet, setzt sich aus zwei Hauptkomponenten zusammen: einer modernen Messeinrichtung, sprich einem digitalen Stromzähler, sowie einer Kommunikationseinheit, bekannt als Smart-Meter-Gateway.

Die Eichgültigkeit für intelligente Messsysteme (iMSys) beträgt acht Jahre.

 

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