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    Kommunale Wärmeplanung

Kommunale Wärmeplanung in Bochum

Auf dem Weg zum klimaneutralen Heizen

Deutschland steht vor einer großen Aufgabe: Bis 2045 muss die Wärmeversorgung klimaneutral sein. Damit das gelingt, braucht es einen klaren Plan, der Orientierung für die Entwicklung einer klimaneutralen Wärmeversorgung gibt – für jede Stadt und jedes Quartier. Genau dafür gibt es die gesetzlich vorgeschriebene kommunale Wärmeplanung (KWP). In Bochum entwickeln Stadt, Stadtwerke und Wohnungswirtschaft diesen Plan gemeinsam. Diesen partnerschaftlichen Ansatz nennen wir den „Bochumer Weg“. Unser Ziel: saubere, sichere und bezahlbare Wärme für alle Bürgerinnen und Bürger. 

Für Eigentümerinnen und Eigentümer ist die Wärmewende eine besondere Verantwortung – und eine große Chance. Denn wer heute vorausschauend plant, kann Investitionen besser absichern und sein Gebäude fit für die Zukunft machen. 

Der Wärmeplan, der unter der Gesamtverantwortung der Stadt Bochum steht, bietet dabei eine wichtige Orientierung. Er macht keine starren Vorgaben, sondern zeigt, welche Möglichkeiten es vor Ort gibt. So hilft er Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümern einzuschätzen, welche Heiztechnologien am eigenen Standort technisch umsetzbar und sinnvoll sind. Der Wärmeplan ersetzt keine individuelle Entscheidung, aber er schafft Klarheit.

Baustelle mit Rohrverlegung und Baufahrzeugen in Bochum

Wann wird die kommunale Wärmeplanung

in Bochum entschieden?

Die kommunale Wärmeplanung wird schrittweise erarbeitet, öffentlich diskutiert und politisch beschlossen. Unsere Übersicht zeigt die wichtigsten Stationen im Prozess.

Entwurf & Information

April – Mai 2026
Die Stadt Bochum veröffentlicht den Entwurf der kommunalen Wärmeplanung. Er bietet Ihnen eine erste Orientierung, welche Wärmeversorgung in Bochum grundsätzlich vorgesehen ist.

Öffentliche Beteiligung

Mai – Juni 2026
Sie können den Entwurf einsehen und Stellungnahmen abgeben. So haben Sie die Möglichkeit, Hinweise und Anregungen in den Prozess einzubringen.

Auswertung & Finalisierung

Sommer 2026
Die Stadt Bochum prüft alle eingegangenen Rückmeldungen und arbeitet diese in die finale Fassung des Wärmeplans ein.

Beschluss

01. Oktober 2026
Der Rat der Stadt Bochum beschließt die kommunale Wärmeplanung. Damit liegt eine abgestimmte Grundlage für die zukünftige Wärmeversorgung vor.

Icon Hand Pflanze Umwelt Nachhaltigkeit

Weiterentwicklung

ab Oktober 2026
Der Wärmeplan dient als Orientierung für die nächsten Jahre und kann bei Bedarf fortgeschrieben und an neue Erkenntnisse angepasst werden.

Die dargestellten Zeitpunkte geben den aktuellen Stand wieder. Änderungen im Zeitplan sind möglich.

Bochums Wärmeplanung auf einem Blick

Die Karte zeigt eine Vorschau der geplanten kommunalen Wärmeplanung, dient als Orientierung und basiert auf dem Entwurf des Wärmeplans der Stadt Bochum.

Der Wärmeplan teilt das Bochumer Stadtgebiet vereinfacht dargestellt in zwei gleichwertige Versorgungsbereiche: ein Fernwärme‑Versorgungsgebiet sowie ein dezentrales Gebiet, in dem individuelle Lösungen – wie zum Beispiel Wärmepumpen – im Fokus stehen.

Bitte beachten Sie: Diese Darstellung ist noch nicht final. Die interaktive Karte des Entwurfs wird voraussichtlich Ende Juni veröffentlicht und an dieser Stelle entsprechend aktualisiert. Erst dann stehen die geprüften und abgestimmten Gebietsinformationen verbindlich zur Verfügung.

  • Fernwärme-Versorgungsgebiet (dunkelblau) und mögliche Ausbaugebiete (blau bzw. hellblau)
  • Dezentrales Gebiet (hellgrün)
  • Unbebautes und Industriegebiet (weiß)

Hier finden Sie in Kürze eine Verfügbarkeitsabfrage der Wärmelösung für Ihre Adresse nach aktuellem Stand.

Kommunale Wärmeplanung

Häufig gestellte Fragen
Weiße Wärmepumpe von Bosch

Informieren Sie sich jetzt über den Bochumer Wärmeplan – und machen Sie Ihre Immobile fit für die Zukunft.

 

Die Kosten hängen vom einzelnen Gebäude ab, etwa von der Anschlusslänge und den baulichen Gegebenheiten sowie der Frage, ob sie bisher eine Zentral- oder Gasetagenheizungen nutzen. Eine pauschale Aussage wäre nicht seriös. 
Die Kosten für die Umstellung auf Fernwärme bilden sich im Wettbewerb mit anderen Heiztechnologien wie der Wärmepumpe. Achten Sie im Vergleich darauf die Gesamtkosten zu betrachten, nicht nur die aktuellen Energiepreise.
Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir erstellen Ihnen kostenlos ein individuelles Angebot.
 

Immobilien mit moderner, klimafreundlicher Wärmeversorgung gelten zunehmend als wertstabil oder wertsteigernd, da sie langfristig geringere Betriebskosten und ein geringeres CO₂‑Risiko haben. Unsanierte Gebäude mit veralteten Öl‑ oder Gasheizungen verlieren dagegen zunehmend an Attraktivität, wie auch Marktanalysen von Expert*innen bestätigen.

Wenn Ihre Heizung zuverlässig läuft, besteht kein unmittelbarer Handlungsbedarf.
Trotzdem ist es sinnvoll, sich frühzeitig über zukünftige Wärmeoptionen zu informieren, damit Sie später ohne Zeitdruck entscheiden können.
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) zeigt Ihnen, welche klimafreundlichen und langfristig wirtschaftlichen Lösungen in Ihrem Gebiet künftig möglich sind.
Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir beraten Sie gern zu Ihrem individuellen Fahrplan.

Welche Lösung am günstigsten ist, hängt vom Gebäudezustand, dem Wärmebedarf und den örtlichen Möglichkeiten ab.
In Fernwärme‑Eignungsgebieten ist Fernwärme besonders zu empfehlen und wird von den Stadtwerken bevorzugt, weil sie dort in der Regel wirtschaftlich, langlebig und wartungsarm ist.
Wärmepumpen lohnen sich vor allem bei gut gedämmten Gebäuden oder niedrigen Vorlauftemperaturen und profitieren vom Einsatz von Ökostrom.
Gasheizungen können kurzfristig attraktiv wirken, sind jedoch langfristig mit höheren Preis‑ und Versorgungsrisiken verbunden.
Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir erstellen Ihnen gern eine individuelle Wirtschaftlichkeitsbewertung.

Wenn eine Wärmepumpe aufgrund baulicher Gegebenheiten oder der benötigten Vorlauftemperaturen nicht sinnvoll ist, kommen andere klimafreundliche Heizoptionen infrage. Dazu gehören z. B. Fernwärme (sofern verfügbar), Luft‑Luft‑Klimageräte mit Heizfunktion oder in bestimmten Fällen Pelletanlagen oder Hybridlösungen. Welche Alternative sinnvoll ist, lässt sich am besten individuell klären. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir beraten Sie gern zu allen passenden Optionen.

Der Betrieb von Gas‑ und Ölheizungen wird langfristig voraussichtlich teurer. Gründe dafür sind steigende CO₂‑Kosten, gesetzlich vorgeschriebene Beimischungen von Biogas oder Bioöl sowie stärkere Preisschwankungen auf den internationalen Energiemärkten, die die laufenden Kosten schwer kalkulierbar machen.
Klimafreundliche Alternativen wie Fernwärme oder Wärmepumpen bieten dagegen mehr Stabilität und Planbarkeit, weil sie zunehmend unabhängig von fossilen Brennstoffen arbeiten.

In einem Fernwärme‑Eignungsgebiet sind die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine spätere Versorgung grundsätzlich gut. Ob und wann konkrete Anschlüsse erfolgen, hängt jedoch von der Nachfrage im Gebiet, der örtlichen Leitungsführung sowie der Wirtschaftlichkeit des jeweiligen Projekts ab. Die Stadtwerke Bochum erarbeiten derzeit Modelle für frühzeitige Vereinbarungen, die Eigentümer*innen mehr Planungssicherheit geben sollen. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir informieren Sie gern, welche Möglichkeiten es für Ihr Gebäude gibt.

Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) wird für Bochum bis Herbst 2026 erarbeitet und anschließend durch den Rat beschlossen (vsl. 01.10.2026). Sie setzt wichtige Rahmenbedingungen für die anschließende schrittweise Umsetzung bis zum Jahr 2045. Die Umsetzung hängt von technischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Faktoren ab. Ziel ist es, die Wärmeversorgung in Bochum verlässlich, klimafreundlich und wirtschaftlich umzugestalten. Die kommunale Wärmeplanung selbst kann regelmäßig seitens der Stadt Bochum aktualisiert und fortgeschrieben werden. 

Die KWP betrifft grundsätzlich alle Gebäude in Bochum, da sie die zukünftigen Wärmeoptionen für das gesamte Stadtgebiet bewertet. Mit Veröffentlichung der KWP wird es auf dieser Seite eine interaktive Karte geben, auf der Sie Ihre Adresse eingeben und die jeweiligen Wärmeoptionen einsehen können — z. B. ob Fernwärme möglich ist oder welche Alternativen empfohlen werden. Die Reihenfolge des Ausbaus hängt u. a. vom Interesse vieler Eigentümer*innen ab. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir beraten Sie gern persönlich zu Ihren Möglichkeiten.

Für viele klimafreundliche Heizsysteme — z. B. Wärmepumpen oder effiziente Gebäudemaßnahmen — können Eigentümer*innen Zuschüsse über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erhalten, teilweise bis zu 70% der förderfähigen Kosten. Der Prozess läuft in der Regel so ab: Anforderungen prüfen und Angebot einholen (z.B. über Stadtwerke oder Fachbetrieb), Förderung beantragen, Maßnahme umsetzen und anschließend Nachweise einreichen. Der Zuschuss wird nach Prüfung durch die KfW ausgezahlt. Wir beraten Sie gern zu den Möglichkeiten.

Wie finde ich die richtige Lösung für mein Objekt?

Kurz erklärt

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Fernwärme im Haus

Wärmepumpe im Haus

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Wie wird die Fernwärme klimaneutral?

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