×

Persönliche Kundenberatung

Bitte beachten Sie, die persönliche Kundenberatung ist momentan nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Vorübergehend haben wir geänderte Öffnungszeiten am Ostring.

  • Mo - Do von 8.00 Uhr - 16.00 Uhr
  • Fr von 8.00 - 14.00 Uhr
Mehr Informationen Zur Terminvereinbarung

Fernwärmeprojekt

Förderung durch die Europäische Union
Logo Europäische Union Investition in unsere Zukunft Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Anbindung des Bochumer Südens sowie der Ruhr-Universität Bochum an die Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr

Die Stadtwerke Bochum bauen eine neue Fernwärmetransportleitung sowie eine Wärmeübertragerstation im Bochumer Süden. Mit der Maßnahme wird die Versorgung der FUW sowie der Ruhr-Universität Bochum mit hocheffizienter Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sowie langfristig mit Erneuerbaren Wärme aus anderen Quellen ermöglicht. Hierdurch können CO2-Emissionen vermieden und gleichzeitig die Versorgungssicherheit deutlich erhöht werden. Das Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Ausgangslage und Zielsetzung
Die Stadtwerke Bochum Holding (StwBoH) setzt derzeit zusammen mit der Ruhr-Universität Bochum (RUB) in einer einmaligen Kooperation ein Projekt zur zukünftigen Fernwärmeversorgung der Universitäts-Wohnstadt (FUW) sowie der RUB-Liegenschaften um. Durch die Stilllegung des Kraftwerk Bochums wurde eine Neustrukturierung der Versorgung im Bochumer Süden notwendig. Daher haben die RUB und die StwBoH beschlossen, gemeinsam eine Wärmeversorgung für den Bedarf des Universitätscampus (RUB) und der Universitätswohnstadt (FUW) aufzubauen und durch eine gemeinsame Kooperationsgesellschaft zu betreiben. Durch die Kooperation der RUB und der StwBoH als zwei bedeutende Bochumer Institutionen können Synergien wie die Erhöhung der Auslastung der Wärmeerzeuger oder die Minimierung zusätzlich notwendiger Wärmeerzeuger zur Reservebereitstellung (Redundanzen) genutzt werden. Zum anderen ergeben sich wirtschaftliche Vorteile durch eine gemeinsame Investition und Risiken können minimiert werden.

Um die Wärmeversorgung auch zukünftig für alle Kunden wirtschaftlich und ökologisch darstellen zu können, wurde am Technischen Zentrum (TZ) auf dem östlichen Gelände der RUB eine neue Wärmeerzeugung aufgebaut. Dort erzeugen Blockheizkraftwerke (BHKW) umweltfreundliche Wärme in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Ergänzend wurden am neuen Standort zudem Erdgaskessel errichtet, die die Residuallast liefern und damit die Wärmeversorgung für das gesamte Versorgungsgebiet ganzjährig gewährleisten können.

Da der Fokus bei der Umsetzung des ganzheitlichen Energiekonzeptes insbesondere auch auf der Optimierung hinsichtlich ökologischer Aspekte liegt, soll im Rahmen dieser Maßnahme in einem nächsten Schritt ab 2021 durch die Anbindung der beiden Versorgungsgebiete an das Netz der Uniper Wärme und damit indirekt an die Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr (FWSRR), mittelfristig Wärme mit einem hohen KWK-Anteil eingebunden werden. Langfristig schaffen die Stadtwerke Bochum mit dem Bau der Leitung zudem die Grundlage für die zukünftige Einbindung von Erneuerbarer Wärme aus anderen Quellen. Dies ermöglicht neben einer deutlichen Erhöhung des KWK-Anteils, verbunden mit einer Verbesserung des Primärenergiefaktors, signifikante CO2-Minderungen. Zudem erhöht sich durch Schaffung zusätzlicher Redundanzen die Versorgungssicherheit in den Versorgungsgebieten.

Zusammenfassung
Die neue Fernwärmeleitung erstreckt sich auf einer Länge von 3,5 Kilometern vom ehemaligen RWE-Kraftwerk über die Universitätsstraße bis zur Markstraße. Sie dient dazu, die Versorgungssicherheit für die Fernwärme-Kunden im Bochumer Süden zu erhöhen und das Versorgungsgebiet an das Fernwärme-Verbundnetz Rhein-Ruhr anzubinden. Damit verbunden ist die Versorgung mit hocheffizienter Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sowie langfristig mit Erneuerbaren Wärme aus anderen Quellen und dadurch können CO2-Emissionen vermieden. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 12 Mio. Euro. Das Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Top