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  • Das Dach als Lebensraum
    Die Stadtwerke Bochum begrünen weitere Dachflächen

Flache Dächer sind Gestaltungsräume. Zum Beispiel können sie Platz für Pflanzen bieten. Eine Dachbegrünung ist gut für die Umwelt und schützt vor Witterungseinflüssen – auch Privatleute könnten von diesem Prinzip profitieren.

Wo Gebäude stehen, hat es die Natur schwer – aber das muss nicht sein! Die Stadtwerke Bochum bepflanzen zwei Flachdächer auf dem Betriebshof in Hamme und treiben so einerseits den Klimaschutz voran. Andererseits tragen grüne Dächer zur Artenvielfalt bei. Insgesamt geht es um eine Fläche von 3.120 Quadratmetern. Das ist etwa halb so groß wie ein Fußballfeld. Gefördert wird die Maßnahme im Rahmen des Projektes „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“, das vom NRW-Umweltministerium und der Emschergenossenschaft im Zuge der Ruhrkonferenz auf den Weg gebracht wurde.

Gut fürs Klima

Ein grünes Dach sorgt für saubere Luft in der Stadt.

Kühlungseffekt im Sommer

Die Dachbegrünung hat weitaus mehr Vorteile, als auf den ersten Blick ersichtlich sind. Es beginnt damit, dass jede Pflanze ein Plus für die Umwelt ist, weil sie indirekt das schädliche Klimagas Kohlendioxid in Sauerstoff umwandelt. Aber nicht nur das: Die Bepflanzung hat auch einen dämmenden Effekt, der im Winter zusätzlich Energie einspart. Im Sommer wiederum verbessern grüne Dächer das Mikroklima, wie Frank Arnold erklärt, der als Landschaftsgärtner bei den Stadtwerken Bochum arbeitet: „In der Stadt staut sich Hitze unter anderem dadurch, dass sie von Dächern abgestrahlt wird. Wachsen darauf Pflanzen, passiert das nicht.“

Dadurch blieben sowohl die Umgebung als auch das Gebäudeinnere kühler. Gleichzeitig speichern die Pflanzen Regenwasser und schützen den Ablauf bei Starkregen vor Überlastung. Zudem können die aggressiven UV-Strahlen der Sonne das Dachmaterial nicht erreichen. Zu guter Letzt profitieren Insekten und Vögel von der Begrünung. 

 

Insekten und Vögel profitieren auch von der Begrünung.

Grüne Quelle

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Geringer Pflegeaufwand

„Das macht auch für private Bungalows und Garagen Sinn“, sagt Arnold. Als Bepflanzung empfiehlt er Sukkulenten. „Die sind immergrün, brauchen nicht viel Boden und sehr wenig Wasser.“ Ganz ohne Pflege gehe es allerdings nicht. „Zweimal im Jahr steigen wir aufs Dach und entfernen alles, was dort nicht hingehört.“ Dazu gehören beispielsweise fremde Kräuter, junge Birken und Ahornbäume oder Robinien, die mannshoch werden können. „Solch ein Wachstum würde das Dach angreifen“, sagt Arnold. Der Aufwand sei aber nicht hoch. Er muss es wissen, denn das Dach des Verwaltungsgebäudes und des Wassersaals an der Kemnader Straße sind bereits seit Jahren bepflanzt.

 

»das Projekt der Stadtwerke leistet einen wichtigen Beitrag  zu mehr Klimaschutz in Bochum.«

Thomas Eiskirch

Oberbürgermeister in Bochum

Haben Sie Fragen?

Hier erfahren Sie mehr darüber, wie sich die Stadtwerke Bochum für Nachhaltigkeit engagieren.

 

Erschienen im Kundenmagazin Meine Stadtwerke

 

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