• Jetzt ist Grillzeit
    Tipps für bewussteres Grillen

22.06.2020

Bewusster grillen

Finden Sie es nicht auch herrlich, wenn im Sommer Grillgeruch durch die Gärten zieht? Wir verraten Ihnen, wie bewussteres Grillen funktioniert – für einen Grillabend mit viel Spaß und ohne schlechtes Gewissen.

Grillen gehört zum Sommer im Ruhrgebiet einfach dazu! Doch einfach nur Kohle angemacht und ein fettes Stück Fleisch aufs Rost? Das halten viele Menschen heute für nicht mehr ganz zeitgemäß. Sie wollen sich auch beim Grillen ein Stück weit bewusster verhalten. Mit diesen Tipps gelingt das.

Pflanzlich und lecker

Auch vegetarisches Grillgut ist eine schmackhafte Sache, zum Beispiel mariniertes Gemüse.

1. Wiederverwendbare Grillschalen

Der Fisch zerfällt, Gemüse rutscht durch den Rost – das verhindern Grillschalen oder -bretter. Alu ist jedoch meist nur einmal im Einsatz. Praktischer sind wiederverwendbare Bratplatten aus Metall oder Stein. Fisch kann auch auf großen Kohlblättern gegrillt werden.

2. Saisonales Gemüse

Gemüse schmeckt mariniert und gegrillt hervorragend. Außerdem sind Salate eine leckere Beilage. Für die CO2-Bilanz sollten Sie darauf achten, dass Ihr Gemüse aus der Region stammt und gerade Saison hat. Im Idealfall trägt es ein Bio-Siegel.

3. Wiederverwendbares Geschirr

Selbst für unterwegs muss es kein Einweggeschirr sein. Wie wäre es mit Holzbrettern? Die gehen im Rucksack nicht kaputt und halten Jahre.

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4. Der beste Grill

Einweggrills sind Ressourcenverschwendung und deswegen tabu. Die beste Bilanz haben Solargrills, gefolgt von Elektrogrills – am besten betrieben mit Ökostrom. Dann folgen der Gasgrill und schließlich der Holzkohlegrill, abgeschlagen auf dem letzten Platz.

5. Der passende Anzünder

Wenn es doch Kohle sein soll, sind Anzünder aus Holz eine gute Wahl, die in Wachs getränkt wurden und FSC- zertifiziert sind.

Grillanzünder (Foto: Max_555/Shutterstock.com)
Keine Chemie

Sie schwören auf Kohle? Dann entzünden Sie sie doch mit solchen Anzündern aus Stroh.

6. Fleisch und Fisch – wenig und hochwertig

Der größte Teil der CO₂-Emissionen beim Grillen entsteht durch die Auswahl der Lebensmittel. Vor allem Fleisch fällt dabei stärker ins Gewicht. Wer darauf achten möchte, kann auf Fleisch aus der Region und auf Bioqualität setzen. Auch bei Fisch lohnt sich ein genauer Blick auf Herkunft und Kennzeichnung. Grundsätzlich gilt: Oft kommt es gut an, wenn mehr Beilagen und Gemüse auf den Tisch kommen.

7. Und was ist mit Kohle?

Für viele Grillfreunde ist der Holzkohlegrill trotzdem alternativlos, weil die Kohle einen ganz eigenen Beigeschmack verursacht. Dann sollten Sie am besten darauf achten, dass die Holzkohle aus Deutschland stammt und mit dem FSC-Siegel (Forest Stewardship Council) für nachhaltige Waldwirtschaft ausgezeichnet ist. Sie können auch Briketts aus Weinreben testen. Die werden aus Abfällen hergestellt. Das macht aber nur Sinn, wenn sie nicht weit transportiert wurden.

 

Erschienen im Kundenmagazin Meine Stadtwerke

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