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Lebensmittel sind ein ­kostbares Gut. Also sollten ­­­wir sorgsam ­mit ihnen umgehen. Wer zum ­Beispiel Obst und ­Gemüse weiter­verarbeitet und für spätere Zeiten haltbar macht, muss weniger wegwerfen und spart so auch Geld.

Gemüse anbauen oder Obst einkochen – das liegt im Trend. Echte Selbstversorgung lässt sich für die meisten Menschen zwar oft schwierig umsetzen, weil sie sehr arbeitsintensiv und zeitaufwendig ist und nicht jeder einen Garten hat, doch schon mit ein paar kleinen Tipps können Sie einige Posten vom Einkaufszettel streichen, weniger Lebensmittel wegschmeißen und viel Geld sparen.

Schmeckt!

Frische erhält Obst nicht nur in eiskaltem Wasser, sondern auch durch Konservierungs-Methoden.

Einkochen

Überschüssiges Obst und Gemüse können Sie in Einkochgläser füllen. Diese werden verschlossen und in einem Wasserbad erhitzt. Die Luft dehnt sich aus und entweicht durch den Rand des Deckels. Dadurch entsteht ein Vakuum im Glas, und das mögen Bakterien gar nicht. Je länger und heißer Sie einkochen (100 Grad Celsius), desto länger haltbar sind die Lebens­mittel. Es gehen aber mehr Vi­ta­mine und Mineralstoffe verloren als bei Tempera­turen zwischen 60 und ­­ 90 Grad Celsius.

Eingemachte und eingelegte Lebensmittel (Foto: BestPhotoPlus/Shutterstock.com)
Gutes aus dem Glas

Eingekochte und eingelegte Lebensmittel halten lange.

Obst und Gemüse einlegen

Ob Obst oder Gemüse – es ist ganz leicht, frische Lebensmittel einzulegen. Sie werden zunächst in einer Essig- oder Salzbrühe aufgekocht oder roh gesalzen und dann in Essigsud gelegt. In einem sterilisierten Glasbehälter ist das Ganze einige Monate haltbar. Verschiedene Essigsorten, Kräuter und Gewürze verändern den Geschmack. Eine Alternative ist es, Gemüse mit Essig zu marinieren und dann in Öl einzulegen.

 

Gemüse fermentieren

Bei dieser Methode nutzen Sie den Gärungsprozess für sich aus. Sauerkraut ist zum Beispiel fermentiert. Im Prinzip ist das aber mit allen Gemüsesorten möglich. Sie zerschneiden das Gemüse und pressen es in einem Gefäß zusammen. Mit Wasser auffüllen, bis das Gemüse bedeckt ist, und Salz hinzugeben. Faustregel: ein Esslöffel pro Kilo Gemüse. Das Gefäß verschließen und warten. Der Vergärungsprozess dauert meistens mehrere Wochen.

Fermentiertes Gemüse im Glas (Foto: Natali Ximich/Shutterstock.com)
Gärung genutzt

Fermentiertes Gemüse? Kennt jeder in Form von Sauerkraut.

Obst und Gemüse dörren

 

Wenn Sie Äpfeln, Tomaten & Co. ­Wasser entziehen, werden sie länger haltbar, während Geschmack und Kalorien­gehalt im Vergleich zum Gewicht steigen. Das funktioniert gut im Ofen: Die ­Stücke auslegen und bei einer Temperatur zwischen 40 und 70 Grad so lange garen lassen, bis kein Wasser mehr ­enthalten ist. Es gibt auch professionelle Dörrgeräte.

 

Erschienen im Kundenmagazin Meine Stadtwerke

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