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  • Porentief rein
    Umwelt-Tipps rund ums Waschen

Das Waschen der Wäsche ist immer eine Belastung für die Umwelt, aber die können Sie schon mit wenigen Tipps reduzieren – sauber werden die T-Shirts trotzdem.

Wer liebt es nicht, sich unter einen frisch gewaschenen Bettbezug zu legen? Der herrliche Duft hat allerdings seinen Preis, und den zahlt die Umwelt – fast acht Kilo Waschmittel verbraucht jeder Deutsche pro Kopf im Jahr, Weichspüler nicht mitgezählt. Fast alle Produkte enthalten Stoffe, die biologisch nur schwer oder gar nicht abbaubar sind. Sie belasten also das Abwasser und schließlich die Umwelt. Hinzu kommt: Beim Waschen lösen sich bei Kleidung aus synthetischen Materialien winzige Partikel, die als Mikroplastik ebenfalls in die Natur gelangen. Wir haben Ihnen einige Tipps für mehr Nachhaltigkeit beim Waschen der Wäsche zusammengestellt.

Waschtag!

Gerade in Familien kommt so einiges zusammen – die Waschmaschine leistet Akkordarbeit.

  • Wenn Sie eine neue Waschmaschine kaufen müssen, wählen Sie die höchste Klasse für die Energieeffizienz.
  • Verzichten Sie bei normal verschmutzter Kleidung auf die Vorwäsche. Die Temperatur sollte bei 30, maximal bei 40 Grad liegen, um Energie zu sparen.
  • Es ist besser, auf Kleidung aus Synthetikfasern zu verzichten. Wenn es sich schwer vermeiden lässt, etwa bei Sportoutfits, hilft ein Wäschebeutel wie der Guppyfriend. In diesem Beutel kann die Wäsche in die Maschine und das Mikroplastik bleibt im Sack. Später entsorgen Sie es in der gelben Tonne.
  • Waschen Sie weniger. Zum Beispiel: Wollpullover können draußen auslüften.

 

 

  • Verwenden Sie grundsätzlich so wenig Waschmittel wie möglich. In den meisten Fällen reicht eine deutlich geringere Dosierung, als auf der Packung angegeben. Zusatzmittel wie Weichspüler sollten Sie ganz aussparen. Statt chemischen Fleckenentfernern können Sie ein altes Hausmittel nehmen: Kernseife. Bei Bedarf vor der Wäsche auftragen und einziehen lassen.
Wäscheleine mit bunter Kleidung (Foto: Nils Z/Shutterstock.com)
Weniger ist mehr

Wäsche wird meist mit deutlich weniger Waschpulver sauber als auf der Packung angegeben.

  • Grundsätzlich ist Pulver besser als Flüssigwaschmittel, da es in der Regel weniger schädliche Stoffe enthält. Ideal sind Baukastensysteme, bei denen Sie Basis-Waschmittel, Bleichmittel und Wasser-Enthärter dosieren können. Denn hier in Bochum ist das Wasser zum Beispiel weich, Enthärter also nicht notwendig. Bleichmittel sollten Sie nur bei stark verschmutzter Wäsche verwenden.
  • Beim Kauf der Produkte sollten Sie zudem auf das Europäische Umweltzeichen EU Ecolabel achten: Die sogenannte Euroblume darf auf die Packung, wenn der Inhalt bei gleicher Qualität im Vergleich zu herkömmlichen Produkten besser ist für die Umwelt.

 

Erschienen im Kundenmagazin Meine Stadtwerke

 

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