Es muss nicht immer Berlin, Hamburg oder München sein. Auch die Städte im Ruhrgebiet haben einiges zu bieten – und sogar für Alteingesessene noch die eine oder andere Überraschung parat. Wie wäre es daher mal mit einer Tour direkt vor der Haustür? 

Selbst ohne klassischen Stadtführer ist das ohne weiteres machbar: Es gibt viele Möglichkeiten, das Revier – ganz coronakonform – auf eigene Faust zu erkunden! Wer sich nicht nur auf seine Entdecker-Fähigkeiten verlassen will, für den gibt es sogar Apps und andere Angebote. Wir haben da mal was zusammengestellt. Also, Stiefel geschnürt – und los geht's. 

Spannende Industriekulisse 

Der Bochumer Westpark steckt voller Überraschungen.

Bochum: Geocaching mit Lerneffekt

Klimawandel und Artenvielfalt: Unter diesem Motto steht die Geocaching-Erlebnisroute im Bochumer Westpark. Vom Startpunkt aus gilt es, eigenständig die weiteren Stationen zu finden. Dort gibt es dann jeweils interessante Informationen über die Erderwärmung und ihre Auswirkung auf die Menschen, Tiere und Pflanzen in Bochum. Und am Ende wartet ein besonderer Cache. Ein lehrreiches Erlebnis für alle ab 12 Jahren!

 

Los geht’s:
Sie benötigen ein GPS-Gerät oder Smartphone mit GPS-Funktion sowie einen QR-Code-Scanner, um die Informationen an den Stationen abrufen zu können. Die Geocaching-Tour dauert circa zwei Stunden. Hinweise zum Startpunkt gibt es im Internet.


Zur Geocaching-Route

Mit GPS-Gerät in der Natur unterwegs (Foto: Eduardo Jarnac de Freitas/shutterstock)
Auf der Schatzsuche

Mit GPS-Gerät ausgerüstet geht es auf Geocaching-Tour. 

Dortmund: Erlebnisse im Norden

Der Dortmunder Norden wird oft unterschätzt – dabei wimmelt er nur so vor spannenden Orten. Die „nordwärts“-Erlebnisrouten laden dazu ein, sich vom Reiz dieses Stadtgebiets in den Bann ziehen zu lassen. Ob Schlösser, Natur, Kultur oder Technik: Jede Route steht unter einem anderen Motto und zeigt jeweils ganz unterschiedliche Seiten des nördlichen Dortmunds. Perfekt für alle, die die Umgebung in ihrer Nachbarschaft neu kennenlernen möchten!

 

Los geht’s:
Je nach Strecke eignen sich die Routen für längere Spaziergänge oder Wanderungen. Auch mit dem Fahrrad lassen sie sich erradeln. Das Routenheft mit Kartenmaterial und Tipps für die Erkundung gibt es sowohl als Printausgabe als auch in einer digitalen Version.

 

Zu den Erlebnistouren

 

Das alte Hafenamt in Dortmund (Foto: HafenAG/Strotkamp)
Das alte Hafenamt

Im Dortmunder Norden liegen der Hafen und viele andere spannende Orte. 

Grüne Quelle

Ökostrom für Bochum

Aus dem Wasserwerk Stiepel fließt kein Trinkwasser mehr für Bochum, dafür erzeugt es nun jährlich mehr als 5 Millionen kWh grünen Strom aus Wasserkraft. Setzen Sie jetzt auch auf umweltfreundliche Energie – mit unserer Ökostrom-Option!

Mehr zu unserem Ökostrom

Herne: Lauscher auf!

Hömma, in Herne gibt’s was auf die Ohren! Mit den Herner Audiotouren können Interessierte Stadtgeschichte(n) ganz unabhängig von einem geführten Rundgang erleben. Bei Tour Nr. 1 dreht sich alles um die Historie der Bahnhofsstraße. An 16 Stationen erfahren die Hörer etwa, dass Herne einst die „goldene Stadt“ genannt wurde und Konrad Adenauer einmal im altehrwürdigen Hotel Schlenkhoff gastierte. Weitere Folgen sind in Planung.

 

Los geht’s:
Wer loslegen will, lädt sich einfach die Audiodateien auf sein Smartphone und setzt die Kopfhörer auf. Zur Orientierung gibt es zusätzlich eine Karte, die die Standorte der einzelnen Stationen zeigt. „Lauschtour 1“ ist zeitlich auf etwa eine Stunde ausgelegt.

 

Zu den Audiotouren

 

Bahnhofstraße Herne (Foto: Gerd Biedermann/Stadt Herne)
Schmuckes Haus

Über die Herner Bahnhofstraße gibt es viel Historisches zu berichten.

Essen: Schatzsuche in der City

Vom Willy-Brandt-Platz über das Grillo-Theater bis runter zum Markt: Bei dieser Schatzsuche quer durch die Essener Innenstadt sind offene Augen und ein helles Köpfchen gefragt. Nur so lässt sich die Aufgabe bewältigen, das wachsame Hähnchen zu finden und die Stadt vor den Räubern zu retten! Der Clou: Die Schatzsuche gibt es in unterschiedlichen Varianten mit Rätseln für Kinder, Teenager und Erwachsene.

 

Los geht’s:
Die „Jagd nach dem wachsamen Hähnchen“ ist ein spannender Zeitvertreib für die ganze Familie. Wer mitmachen will, benötigt ein Smartphone und die kostenlose App „Actionbound“. Als zusätzliche Hilfe oder für Interessierte ohne Smartphone gibt es eine Papierschatzkarte – erhältlich bei der Touristeninformation an der Kettwiger Straße. Planen Sie mindestens zwei Stunden ein.

 

 

Zur Schatzsuche

 

Suchspiel in Essen (Foto: Diana Blinkert/EMG)
Im Jagdfieber

In Essen geht es auf die Suche nach dem Goldenen Hähnchen.

Witten: Geschichte erwandern im Muttental

Das Muttental gilt als Wiege des Ruhrbergbaus. Wer hier wandern geht, erlebt nicht nur Natur, sondern kommt auch an bedeutenden Industriedenkmälern wie der Zeche Nachtigall vorbei. Der „Digital Guide“ der Route Industriekultur bietet eine spannende Möglichkeit, die Geschichte dieses Areals zu erkunden: mit historischen Aufnahmen und Geschichten von fiktiven, aber authentischen Protagonisten wie Peter Rasch, dem Kohlenschieber oder Dorothea Hahn, der Kötterin.

 

Los geht’s:
Der Rundwanderweg zum „Erlebnisraum Muttental“ ist 6,5 Kilometer lang und führt an 14 Stationen vorbei. Die dazugehörige App fürs Smartphone oder Tablet liefert wissenswerte Informationen und starke Audiogeschichten. Zur zusätzlichen Orientierung vor Ort gibt es Schautafeln an den einzelnen Stationen.

 

Zum digitalen Guide

 

Die Zeche Nachtigall (Foto: LWL/Hudemann)
Die Wiege des Bergbaus

An der Zeche Nachtigall im Muttental begann der Abbau der Revier-Steinkohle.

Duisburg: Landschaftspark per App

Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist Industrieanlage, Großstadtoase und Kulturlandschaft. Allerlei spannende Orte warten hier nur darauf, entdeckt zu werden – Hilfe dabei bietet die neue Landschaftspark-App. Sie erleichtert die Orientierung auf dem riesigen Areal, liefert wissenswerte Informationen und weist auf interessante Spots in der Nähe hin. Worauf warten Sie noch?

 

Los geht’s:
Beim individuellen Rundgang schalten sich automatisch multimediale Inhalte zu prägnanten Punkten auf dem Gelände frei. Insgesamt 17 Exponate lassen sich so neu erleben – wahlweise auf Deutsch oder Englisch. Die App ist bisher nur für iOS-Geräte verfügbar.
 

 

Zur App fürs iPhone

 

App für den Duisburg Landschaftspark (Foto: Lennard Jung)
Mit dem Handy auf Entdeckertour

Den Landschaftspark Duisburg-Nord können Sie auch per App entdecken.

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