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Stadtwerke Bochum

Das
Unternehmen

Die Geschichte der Stadtwerke Bochum.

2012: Offizielle Inbetriebnahme der Grubenwassernutzung

Wärmenutzung des Grubenwassers
Funktionsweise der Wärmenutzung des Grubenwassers

Die Stadtwerke Bochum und die RAG Aktiengesellschaft überführten das gemeinsame Geothermie-Projekt zur Wärmenutzung des Grubenwassers an der stillgelegten Zeche Robert Müser in Bochum-Werne, am 8. Oktober in den Regelbetrieb. In der Willy-Brandt-Gesamtschule, die durch das warme Grubenwasser beheizt wird, gaben Garrelt Duin, NRW-Wirtschaftsminister, Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum, Jürgen Eikhoff, Technikvorstand der RAG Aktiengesellschaft und Dietmar Spohn, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum, den offiziellen Startschuss.

Das Projekt zur Nutzung des Wärmepotenzials des Grubenwassers ist in dieser Form in Deutschland einzigartig. An der stillgelegten Zeche Robert Müser in Bochum-Werne werden durch das Pilotprojekt fortan etwa 70 bis 80 Prozent des Gesamtwärmebedarfs der umliegenden Gebäude über die neuen Wärmepumpen abgedeckt.

Ein Wärmetauscher an der Schachtanlage überträgt die Wärme des aus 570 Metern Tiefe geförderten Grubenwassers an einen mit Wasser betriebenen Heizkreislauf. Über den Heizkreislauf wird somit nur die Wärme aus dem Grubenwasser übertragen. Zum Start werden die Willy-Brandt-Gesamtschule, die Von-Waldthausen-Grundschule und die angrenzende Hauptwache der Bochumer Feuerwehr über das Wärmevorkommen des Grubenwassers versorgt.