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Wassertropfen

Aktuelle Hochwasser-Information!

Das Trinkwasser in unserem Versorgungsgebiet muss aktuell nicht gechlort werden und demnach auch nicht abgekocht werden.

Das Bochumer Trinkwasser ist einwandfrei und entspricht allen Vorgaben der Trinkwasserverordnung.

 

  • Startklar zur Wende
    Umbruch im Energiesektor

Die Energiewende ist eine große Herausforderung, aber wir haben schon eine Menge geschafft! Wahrscheinlich ist es sogar mehr, als Sie denken. Die Stadtwerke helfen dabei, noch mehr zu erreichen.

 

Fast die ganze Welt spricht von der „Energiewende“ – das ist wörtlich gemeint. Denn der Begriff wird nicht übersetzt. Im Englischen ist beispielsweise von der „German Energiewende“ die Rede, und das hat einen guten Grund: Deutschland gilt als Vorreiter für eine Politik, die Energieeffizienz und eine umweltfreundliche Energieproduktion vorantreibt. Wir sind zwar nicht in allen Bereichen spitze, aber wir haben schon eine Menge geschafft.

Neue Horizonte

Auch unsere Kinder sollen eine gute Zukunft haben. Die Energiewende ist der Schlüssel dafür.

In der öffentlichen Diskussion wird das leicht übersehen, weil eine andere Frage im Vordergrund steht: Werden wir es schaffen, unsere hochgesteckten Ziele zu erreichen? Kürzlich hat die EU festgelegt, dass die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 Prozent niedriger sein sollen, verglichen mit dem Jahr 1990. In der Tat ist es ein Kraftakt, gleichzeitig aus der Kernenergie auszusteigen, aber wir sind auf diesem Weg schon ein gutes Stück gegangen – die Stadtwerke spielen bei diesem Wandel eine tragende Rolle.

Foto: Roger Richter/Westend61
Energie im Blick

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Der Begriff stammt aus den 80ern

Den Begriff „Energiewende“ hat das Öko-Institut 1980 mit einem Buch geprägt, in dem Wissenschaftler einen neuen Ansatz propagierten. Wachstum und Wohlstand sollten umweltverträglich möglich sein, ohne Kernenergie und ohne fossile Energieträger. Was damals nach einer Utopie klang, ist schon fast in greifbare Nähe gerückt. Dabei sollte es noch zehn Jahren dauern, bis der Ausbau der Erneuerbaren Energie 1990 begann, und erst das Reaktorunglück im japanischen Fukushima im Jahr 2011 hat dem Thema großen Schub verliehen. Parallel hat die EU 2007 ihr erstes Klima- und Energiepaket verabschiedet. Seitdem sind zahlreiche Maßnahmen angestoßen und längerfristige Ziele vereinbart worden – bis zu der jüngsten Festlegung auf eine noch stärkere Senkung der Treibhausgasemissionen. Ob alle Ziele erreicht werden, wird sich zeigen. Fest steht aber schon jetzt, dass die Richtung stimmt. Das zeigen auch die Zahlen.

So sieht die bisherige Bilanz der Energiewende in Deutschland aus:

 

  • In Deutschland werden 35 Prozent weniger Treibhausgase ausgestoßen als im Jahr 1990. Das sind Top-Werte. Denn in der gesamten EU haben sich die Emissionen im gleichen Zeitraum nur um 23 Prozent verringert.
  • Der Primärenergieverbrauch ist im gleichen Zeitraum um zwölf Prozent gesunken. Das klingt nach wenig, aber gleichzeitig ist das Bruttoinlandsprodukt um 45 Prozent gestiegen. Es wird also deutlich mehr produziert und dafür trotzdem weniger Energie benötigt.
  • Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch ist auf 43 Prozent gewachsen, und dabei sind die neuen Anlagen aus dem Jahr 2020 noch nicht berücksichtigt.

 

Tragende Säulen dieser Entwicklung sind die regionalen Energieversorger wie die Stadtwerke Bochum. Sie haben früh erkannt, wie wichtig es ist, auf grüne Energiequellen zu setzen und auch die Kunden davon zu überzeugen. Entsprechend positiv sieht ihre Bilanz aus. Nach den Zahlen zur Stromkennzeichnung enthält der Strommix der Stadtwerke Bochum 58,8 Prozent Erneuerbare Energien, gefördert aus der EEG-Umlage, und weitere 15,6 Prozent Ökostrom, insbesondere aus norwegischen Wasserkraftwerken. Insgesamt werden demnach 74,4 Prozent aus erneuerbaren Quellen bezogen.

versorger spielen eine wichtige rolle

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Stadtwerke setzen auf grünen Strom

 

Die Energiewende fördern die Stadtwerke Bochum auf drei Ebenen. Die erste ist eine umweltfreundliche Energieproduktion. In Bochum betreiben die Stadtwerke unter anderem sechs große Photovoltaik-Anlagen und gewinnen an der Ruhr in Stiepel Ökostrom aus Wasserkraft. Zusätzlich wird der Anteil regenerativer Wärme mit innovativen Projekten ausgebaut. Deutschlandweit sind die Stadtwerke am Trianel Windpark vor Borkum sowie an den Wind- und Solarparks der Trianel Erneuerbare Energien beteiligt und betreiben vier Windenergieanlagen in Bremerhaven sowie eine Photovoltaik-Freiflächenanlage in Gnodstadt. Mit 20 Prozent haben sich die Stadtwerke Bochum zudem an der neu gegründeten Gesellschaft Trianel Wind und Solar GmbH & Co. KG beteiligt. Diese soll bis 2030 eine installierte Leistung von rund 340 Megawatt (MW) im Portfolio haben.

 

Trianel Windpark Bochum (Foto: Stadtwerke Bochum)
Wichtige Windkraft

Die Stadtwerke Bochum sind am Trianel Windpark Borkum beteiligt.

Ökostrom-Option für Stadtwerke-Kund*innen

Es reicht aber nicht aus, die Produktion Erneuerbarer Energien zu erhöhen. Die Kund*innen müssen sie auch nutzen. Damit sich alle Bochumer*innen Ökostrom leisten können, dürfen sie entscheiden, ob sie dafür 0, 1 oder 2 Euro zusätzlich im Monat bezahlen. Dann stellen die Stadtwerke den Bezug auf Ökostrom um. Parallel ist es wichtig, Energie zu sparen. Die Stadtwerke beraten daher nicht nur Privatpersonen, wie sie Energie einsparen können, sondern sie haben bereits das zweite Energieeffizienz-Netzwerk für Unternehmen ins Leben gerufen.

Die dritte Ebene hat eine besonders große Bedeutung. Denn mit den zahlreichen Energiedienstleistungen stellen die Stadtwerke Unternehmen und Privatleuten nicht nur ihre Erfahrung und Kompetenz zur Verfügung, sie haben auch erheblich dazu beigetragen, das Thema Energiewende in den Köpfen zu verankern. Das war ein langer Weg. Es ist 25 Jahre her, dass sich PV-Pioniere stolz die ersten geförderten Solarmodule auf ihren Dächern installieren ließen und dafür teilweise von Nachbarn belustigte Blicke ernteten. Inzwischen sind die ersten Förderzeiträume ausgelaufen, und PV-Anlagen gehören zum Alltag.

»Mit uns erkennen sie ihr einsparpotenzial.«

Marc Vogel

Leiter Energiedienstleistungen der Stadtwerke Bochum

Das liegt auf der einen Seite am Fortschritt, der die Technologie bezahlbar gemacht hat. Auf der anderen Seite hat ein Umdenken stattgefunden. Maßnahmen gegen den Klimawandel liegen im Trend. Von den Stadtwerken werden sie in verschiedenen Bereichen angeboten. So können die Bürger von der Kompetenz der Stadtwerke profitieren und ihr Eigenheim ohne große Investitionen umweltfreundlicher gestalten. Denn alle Lösungen gibt es auch im Pachtmodell. „Wir helfen dabei, Einsparpotenziale zu erkennen und Maßnahmen umzusetzen“, sagt Marc Vogel, Leiter Energiedienstleistungen der Stadtwerke.

 

 

Erschienen im Kundenmagazin Meine Stadtwerke

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