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Tierisch viel los ist im Ruhrgebiet das ganze Jahr über. Die heimische Fauna beschränkt sich aber längst nicht nur auf Singvögel, Nagetiere und Rehe. Auch Wildtiere, die man in einem urbanen Umfeld nicht unbedingt erwarten wurde, sind längst unter uns.

Das Ruhrgebiet – Ballungsraum mit fünf Millionen Einwohnern. Viel Stadt, aber auch viele Felder, Parks und Wiesen mittendrin: Ein idealer Lebensraum für Wildtiere. Viele Bewohnern von Wald und Flur gehen gezielt in die Städte und erobern sich hier ein neues Zuhause. Wir stellen Ihnen einige wilde Bewohner des Ruhrgebietes vor und sagt Ihnen, warum sie sich hier so wohlfühlen.

Reineke an der Ruhr

Füchse erobern gerne städtische Räume.

Der Waschbär

Seit in den 1930er Jahren zwei Paare in Hessen ausgesetzt wurden, hat sich der nordamerikanische Waschbär fast in ganz Deutschland ausgebreitet. Das Raubtier schätzt bei uns das üppige Nahrungsangebot. In der Natur bedient sich der Allesfresser an Regenwürmern, Schnecken, Insekten, Samen und Früchten, in der Stadt durchwühlt er auf der Suche nach Essensresten gerne auch Mülltonnen.

Waschbär im Müllcontainer (Foto: jennyt/Shutterstock.com)
Containern mit Fell

Der Waschbär sucht gerne im Müll nach Essbarem.

Der Steinmarder

Als „Automarder“ gefürchtet, ist der Steinmarder ein häufiger Stadtbewohner. Allerdings knabbert er nur dann Kabel an, wenn sich vorher ein anderer Marder dasselbe Auto als Quartier ausgesucht hat. Das macht den Zweiten aggressiv. Ansonsten kommt das flinke Tier nur wenig mit Menschen in Konflikt. Außer, ein Marder treibt sich auf dem Dachboden herum und macht zu nachtschlafender Zeit Lärm.

Steinmarder (Foto: Ondrej Prosicky/Shutterstock.com)
Flinker Nager

Der Steinmarder ist in weiten Teilen Europas und Asiens heimisch.

Der Wanderfalke

Sie gehören inzwischen auch im Ruhrgebiet zu den Königen des Luftreviers. Zum Beispiel in Bochum, wo die Stadtwerke für sie einen Nistkasten am Heizkraftwerk in Hiltrop aufgehängt haben. Die Wanderfalken von Bochum-Hiltrop fühlen sich hier mindestens genauso wohl wie in ihrer ursprünglichen Heimat an steilen Felsen. Die Falken jagen andere Vögel im Flug – und sorgen dafür, dass die eine oder andere Taube weniger unterwegs ist.

Wanderfalke (Foto: Harry Collins Photography/Shutterstock.com)
Schnellster Vogel

Der Wanderfalke erreicht im Flug Geschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern.

Der Waldkauz

Sein Ruf kann einem schon mal unheimlich vorkommen – auch wenn das unheimliche „Huhuuuhu“ des Nachts schon zu den gewohnten Lauten in Städten gehören dürfte. Zumindest überall da, wo alte, hohe Bäume in der Nähe sind. Die sucht sich der Waldkauz nämlich am liebsten als Quartier aus. Tagsüber schläft er gut getarnt, nachts geht er auf Jagd und erbeutet andere Wildtiere wie Mäuse, Kaninchen und Eichhörnchen.

Waldkauz (Foto: Ondrej Prosicky/Shutterstock.com)
Er ruft laut in der Nacht

Mit seinen charakteristischen Lauten hat der Waldkauz einen gewissen Grusel-Faktor.

Der Rotfuchs

Auch der Rotfuchs fühlt sich im Stadtleben pudelwohl. Der Allesfresser kennt anders als andere Wildtiere kaum eine Scheu vor Menschen, wenn er in Gärten oder in Abfallbehältern auf Futtersuche geht. Anders als in der Wildnis ist er hier auch tagsüber aktiv. Aus Menschensicht ist er ein Schädlingsbekämpfer, weil Ratten und Mäuse zu seinen Lieblingsspeisen gehören. Sich wegen ihm mit dem Fuchsbandwurm anzustecken, ist dagegen eher unwahrscheinlich.

Rotfuchs im Wald (Foto: Milan Zygmunt/Shutterstock.com)
Auf leisen Pfoten

Der Rotfuchs ist nicht mehr nur ein Waldtier, sondern er ist auch in Parks zu finden.

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