Kannze kucken kommen - Speckschweiz Abende: Von der Kohle- zur Kulturförderung - wie ein Stadtviertel sich entwickelt

Projektgemeinschaft Speckschweiz
Blick auf Bochum mit großem Schriftzug Speckschweiz

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Kategorie: Kultur

Projekt-ID: 735

Die Speckschweiz liegt zwischen Dorstener und Herner Straße. Sie entstand als Wohnstätte der Bergleute. Die Speckschweiz Abende fördern soziale Identität im Viertel & interessante Zeitzeugen zu Tage.

Kannze kucken kommen Speckschweiz Abende
Von der Kohle- zur Kulturförderung -
wie ein Stadtviertel sich entwickelt

Das Viertel Speckschweiz liegt zwischen Dorstener und Herner Straße. Es entstand als Wohnstätte der Bergleute. Die Speckschweiz Abende fördern soziale Identität im Viertel & interessante Zeitzeugen zu Tage.
Geplant sind 5 Abendveranstaltungen zur Aufarbeitung der Entwicklung der Speckschweiz in Bochum Hamme. Dabei sollen jeweils ein Film / Diashow gezeigt und danach mit Talkgästen auf der Bühne und dem Publikum besprochen werden. Die Ergebnisse werden dokumentiert und sollen in dem geplanten Film verarbeitet und auf einer Internetseite dargestellt werden. Außerdem dient die Veranstaltung zur Gewinnung/Lizenzierung bisher unbekannter Archivaufnahmen der Anwoh­ner für eine weitere Dokumentation oder weitere Reihe der Speckschweiz Abende in 2027.
Es soll eine Internetseite erstellt werden, die als Blog mit Social Media Anbindung die Ergebnisse dokumentiert und zusätzlich eine Mediendatenbank für den Upload von historischen Fotos, Video, Dokumenten oder Berichten dient. Dazu soll eine rechtsverbindliche Übertragung der Verwertungs­rechte eingebaut werden.

Was bedeutet das Projekt für Bochum?

Die Nachhaltigkeit ist auf mehreren Ebenen gewährleistet: Zum einen werden die Materialien gesammelt, mit Urheberangaben und Verwertungsrechten gekoppelt, für eine rechtssichere spätere Nutzung. Außerdem werden die aufbereiteten und geprüften Materialien an andere Interessierte im Stadtviertel, öffentliche Archive oder Wissenschaft weiter gegeben. Wertvolle Materialien aus privaten Beständen sollen so vor der Vernichtung bewahrt und nutzbar gemacht werden. Außerdem werden interessante Zeitzeugen ausgewählt und befragt, teils mit Videos dokumentiert. Im Idealfall lassen sich so auch Wohnsituationen darstellen, die über das historische Alltagsleben im Viertel erzählen. Es besteht die Gefahr, dass diese historischen Archivalien durch Versterben oder durch Heimaufenthalte oder durch Digitalisierung von privaten Beständen verschwinden.

Angaben zum Projekt

Projektname: Kannze kucken kommen - Speckschweiz Abende: Von der Kohle- zur Kulturförderung - wie ein Stadtviertel sich entwickelt
Projektträger: Projektgemeinschaft Speckschweiz
Projektkategorie: Kultur
Gesamtbudget: 13.690 EUR
Geplante Umsetzung: 31.12.2026

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