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  • Komfort rauf, Kosten runter
    DRK Bochum setzt auf LED

Nie war Energiesparen ein drängenderes Thema als heute. Umso mehr macht sich das LED Paket der Stadtwerke Bochum auf den Fluren der Weitmarer DRK-Pflegeeinrichtung „Haus der Generationen“ bezahlt. Das Ergebnis: mehr Licht, mehr Sicherheit, mehr Komfort – und ein viel geringerer Stromverbrauch.

Als das Alten- und Pflegeheim des Roten Kreuzes auf grüner Wiese in Bochum-Weitmar gebaut wurde, war alles noch ganz anders. Wenige hundert Meter entfernt stand das mächtige Kraftwerk „Springorum“ und verfeuerte bis 1986 täglich 2.000 Tonnen Ruhrkohle. Klimaschutz und Energiesparen waren noch kaum ein Thema. Das Kraftwerk ist längst verschwunden und in der Pflegeeinrichtung erinnern nur noch Etagennamen wie „Finefrau“, „Sonnenschein“ oder „Mausegatt“ an alte Zeiten: Sie sind nach Kohleflözen benannt. Die beiden Häuser aber wurden und werden über die Jahre ständig erneuert. Die neue LED-Beleuchtung ist ein wichtiger Baustein.

Ort der Erleuchtung

Außen unscheinbar, drinnen immer auf dem Stand der Technik – das DRK-Altenheim Haus der Generationen in Bochum-Weitmar.

„Wir wollen für unsere Bewohner immer moderner werden“, sagt Martina Effers, Leiterin der Hauswirtschaft und des technischen Dienstes der Einrichtung. „Gleichzeitig wollen wir natürlich unnötige Kosten vermeiden und da sparen, wo es möglich und sinnvoll ist.“ Zum Beispiel bei der Energie. Im Dialog mit den Stadtwerken Bochum wurde die Flurbeleuchtung als schnell veränderbarer Kostenfaktor identifiziert. Sie muss schließlich im Pflegeheim aus Sicherheitsgründen tagtäglich 24 Stunden in Betrieb sein. Das läppert sich.

Szene im Pflegeheim Haus der Generationen Bochum-Weitmar (Foto: Sascha Kreklau)
„Immer moderner werden“

Martina Effers, Leiterin der Hauswirtschaft und des technischen Dienstes, und Haustechniker Bernd Diedrich sind begeistert von der Qualität der neuen LED-Beleuchtung.

Schnelle Umrüstung

„Unsere Energieberater haben die Umstellung der Flurbeleuchtung auf LED angeregt“, sagt Stadtwerke-Experte Martin Schniederjan. „Mit unserem LED-Paket ist das für unsere Kunden ganz unkompliziert.“ Denn in diesem Paket ist von A bis Z alles drin: Konzeption und Planung der Umrüstung, Umsetzung durch einem Partnerbetrieb der Stadtwerke, volle Garantie auf die Leuchtmittel, dazu Betriebsführung, Wartung – und Entstörung, falls es mal notwendig sein sollte. „Und die Investition übernehmen wir auch“, so Schniederjan. „Unser Kunde zahlt dann über die Laufzeit eine für ihn gut planbare monatliche Pacht.“

Gesagt, getan. Die Umrüstung der 80 Leuchtpunkte lief reibungslos, erinnert sich Haustechniker Bernd Diedrich. Martina Effers bestätigt: „In vierzehn Tagen war das erledigt.“ Und dann? Einerseits sieht alles aus wie vorher, denn schon die alten Leuchtstoffröhren waren unsichtbar und haben indirekt gestrahlt. Aber die LED-Leuchten sind heller. Das ist gut für die Sicherheit: Helleres Licht mindert die Sturzgefahr – gerade bei alten Menschen kann ein Sturz böse Folgen haben.

 

Mehr Licht bedeutet bei LED außerdem weniger Arbeit. Früher musste nahezu täglich jemand irgendwo eine flackernde Neonröhre oder einen Starter austauschen. „Die LED-Leuchten sind unglaublich haltbar“, schwärmt Bernd Diedrich. „Da muss man im Grunde nie etwas dran machen oder austauschen.“


Erst bei der Abrechnung sichtbar wird der wichtigste Spareffekt: Der lichtbezogene Stromverbrauch hat sich nach der LED-Umrüstung auf weniger als die Hälfte reduziert. Der Vorteil in Euro und Cent wird angesichts der steigenden Energiepreise von Monat zu Monat größer. Hinzu kommt eine deutlich verbesserte CO2-Bilanz.

 

 

Wolfgang Hohneiker (Bewohner) und Katharina Jongebloed (Leiterin Quartiersprojekt „Miteinander und nicht allein“) (Foto: C. Seibel/DRK Bochum)
Training mit Erlebniswert

Bewohner Wolfgang Hohneiker dreht eine virtuelle Runde auf dem Trainingsfahrrad.

Weitere LED-Leuchten sind denkbar

In der Weitmarer Pflegeeinrichtung sind sie mit der neuen Lichttechnik so zufrieden, dass sie schon an weitere LED Pakete denken. Martina Effers kann sich gut vorstellen, auch die Flure des zweiten Gebäudes in absehbarer Zeit umrüsten zu lassen. Auch in den Zimmern der 250 Bewohner wäre LED-Beleuchtung sinnvoll. Konkret geplant ist noch nichts, aber man bleibt in engem Kontakt mit den Beratern der Stadtwerke.

 

Mit dem Strom weiß man im „Haus der Generationen“ jedenfalls Besseres anzufangen, als ihn für veraltete Beleuchtung zu verschwenden. Es gibt dort zum Beispiel neuerdings ein stationäres Trainingsfahrrad, mit dem man durch Amsterdam, New York oder Hattingen radeln kann, ohne das Haus zu verlassen. Die Bilder werden, zu Pedal- und Lenkerbewegungen passend, auf einem großen Bildschirm dargestellt. 600 Routen stehen zur Auswahl. Das ist gesund wie ein Heimtrainer, macht aber viel mehr Spaß.

 

 

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