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Lexikon

Reaktorsicherheit

Die Reaktorsicherheit bezeichnet alle Maßnahmen, die in Kernenergieanlagen getroffen werden, um im Störfall das Freisetzen von Radioaktivität zu vermeiden bzw. um zumindest die Folgen minimal zu halten. So werden physikalische Effekte ausgenutzt, die eine zuverlässige Reaktorregelung, vor allem ein sicheres Abschalten des Reaktors auch in Störfällen, gewährleisten. Dabei ergänzen Maschinen und Personal einander. Wichtig ist außerdem eine zuverlässige Notkühlung, um der Überhitzung des abgeschalteten Reaktors durch Nachzerfallswärme entgegenzuwirken. Mehrere hintereinander geschaltete Barrieren - wie dichte Brennstabhüllen, den druck- und strahlenfesten Reaktordruckbehälter, den geschlossen verschweißten Sicherheitsbehälter aus Stahlblech um den Reaktor und das Reaktorgebäude aus Stahlbeton - schließen die Spaltprodukte ein. Als Schutz gegen äußere Einwirkungen (Flugzeugabsturz, Sabotage...) werden bauliche und organisatorische Maßnahmen getroffen.

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