Zur Unternavigation springen. Zum Inhalt springen.

Stadtwerke Bochum

Online-Kundencenter

Lexikon

Transformator

Prinzip des Transformators

Bei der Stromübertragung erfolgt der Übergang von einer Spannungsebene auf eine andere durch so genannte Spannungswandler oder Transformatoren in Umspannwerken und Ortsnetztrafostationen.
Viele Haushaltsgeräte enthalten ebenfalls einen Transformator, der in den meisten Fällen die Netzspannung von 230 Volt auf die Kleinspannung von zum Beispiel 12 Volt transformiert.
Das Prinzip des Transformators beruht auf der elektromagnetischen Induktion, die auch die Grundlage der Stromerzeugung in Generatoren ist.

Ein Transformator besteht im Wesentlichen aus einem lamellierten Weicheisenkern und zwei isolierten Spulenwicklungen, der Primär- und der Sekundärspule. Wird an die Primärspule die Primärwechselspannung U1 angelegt, so fließt im Primärkreis ein Wechselstrom.
Dieser Wechselstrom führt zu einem magnetischen Wechselfeld im Eisenkern, das auch die Sekundärspule durchsetzt. Durch dieses magnetische Wechselfeld wird in der Sekundärspule die Sekundärwechselspannung U2 induziert.

Wenn die Windungszahl N1 der Primärspule gleich groß ist wie die Windungszahl N2 der Sekundärspule, so ist die Sekundärspannung U2 gleich groß wie die Primärspannung U1.

In der Regel haben die Spulen auf der Primär- und der Sekundärseite von Transformatoren aber unterschiedliche Windungszahlen. Dadurch wird es möglich, die elektrische Spannung nahezu beliebig zu verändern.

Besitzt die Sekundärspule die doppelte Windungszahl wie die Primärspule, so ist auch die Sekundärspannung doppelt so groß wie die Primärspannung. Die Primärspannung wird in diesem Fall auf den doppelten Wert hinauftransformiert. Umgekehrt wird die Primärspannung auf die Hälfte heruntertransformiert, wenn die Sekundärwindungszahl halb so groß ist wie die Primärwindungszahl.

Europäischer Fond für regionale Entwicklung