Die Stadtwerke Bochum erarbeiten parallel zur KWP eine Detailplanung für den Ausbau der Fernwärme in Eignungsgebieten. Zur Veröffentlichung der KWP werden erste Aussagen möglich sein, welche Straßenzüge in welchem Zeitraum voraussichtlich erschlossen werden können. Zusätzlich wird eine interaktive Karte bereitgestellt, auf der Sie Ihr Grundstück prüfen können. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir beraten Sie gern zu allen Möglichkeiten, inklusive Übergangslösungen.

Es ist vorgesehen, den Entwurf des Wärmeplans als Ergebnis der Kommunalen Wärmeplanung in der Sitzung des Ausschusses für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit (ASUN) am 23.04.2026 sowie in den Bezirksvertretungen vorzustellen und anschließend von Mitte Mai bis Mitte Juni zu veröffentlichen mit Gelegenheit zur Stellungnahme. Im Anschluss wird der Wärmeplan mit Berücksichtigung der eingegangenen Stellungnahmen finalisiert und in seiner finalen Fassung auf den Gremienweg zum Beschluss durch den Rat der Stadt Bochum gegeben. Der Beschluss über den Wärmeplan wird voraussichtlich in der Ratssitzung am 01.10.2026 gefasst werden können.

Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) wird für Bochum bis Herbst 2026 erarbeitet und anschließend durch den Rat beschlossen (vsl. 01.10.2026). Sie setzt wichtige Rahmenbedingungen für die anschließende schrittweise Umsetzung bis zum Jahr 2045. Die Umsetzung hängt von technischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Faktoren ab. Ziel ist es, die Wärmeversorgung in Bochum verlässlich, klimafreundlich und wirtschaftlich umzugestalten. Die kommunale Wärmeplanung selbst kann regelmäßig seitens der Stadt Bochum aktualisiert und fortgeschrieben werden. 

Die KWP betrifft grundsätzlich alle Gebäude in Bochum, da sie die zukünftigen Wärmeoptionen für das gesamte Stadtgebiet bewertet. Mit Veröffentlichung der KWP wird es auf dieser Seite eine interaktive Karte geben, auf der Sie Ihre Adresse eingeben und die jeweiligen Wärmeoptionen einsehen können — z. B. ob Fernwärme möglich ist oder welche Alternativen empfohlen werden. Die Reihenfolge des Ausbaus hängt u. a. vom Interesse vieler Eigentümer*innen ab. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir beraten Sie gern persönlich zu Ihren Möglichkeiten.

Die Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) werden nach Veröffentlichung sowohl auf der Website der Stadt Bochum als auch auf der Website der Stadtwerke Bochum übersichtlich aufbereitet. Dort finden Sie u. a. Kartenansichten, Gebietszuordnungen und Informationen zu möglichen Wärmelösungen. Auch zukünftige Aktualisierungen der KWP werden an diesen Stellen bereitgestellt. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – unsere Expertinnen und Experten beraten Sie gern zu Fernwärme, Wärmepumpe und Förderungen.

Deutschland muss seine Wärmeversorgung bis 2045 treibhausgasneutral machen. Damit Städte das planen können, brauchen sie klare Daten und eine gemeinsame Strategie – dafür gibt es die kommunale Wärmeplanung. Bochum ist gesetzlich verpflichtet, den Wärmeplan bis zum 30. Juni 2026 zu erstellen.
Die Stadt Bochum arbeitet hierfür gemeinsam mit den Stadtwerken und der Wohnungswirtschaft am Wärmeplan. Welche Heizungen künftig eingebaut werden dürfen, regelt das Gebäudeenergiegesetz (GEG), das derzeit von der Bundesregierung überarbeitet wird.
Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – unsere Expert*innen unterstützen Sie gern bei der Wahl der passenden Heizlösung.

Ein Fernwärme‑Eignungsgebiet bedeutet, dass die Voraussetzungen grundsätzlich günstig sind – technisch wie wirtschaftlich. Dennoch kann der Anschluss von Immobilien nicht in jedem Fall garantiert werden, da Faktoren wie Leitungsführung, Gebäudesituation oder Wirtschaftlichkeit eine Rolle spielen. Ziel der Stadtwerke Bochum ist es, möglichst viele Gebäude anzuschließen, sofern eine ausreichende Anschlussbereitschaft besteht. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – unsere Expertinnen und Experten geben Ihnen eine klare Einschätzung.

Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist ein strategischer Fahrplan, mit dem Städte festlegen, wie die Wärmeversorgung bis 2045 klimaneutral gestaltet werden kann. Sie zeigt, wie Gebäude künftig sauber, sicher und bezahlbar beheizt werden können – zum Beispiel über Wärmenetze oder Wärmepumpen. Betroffen sind alle Eigentümer*innen, weil die KWP aufzeigt, welche Lösungen in einem Gebiet sinnvoll und effizient einsetzbar sind.
Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – unsere Expert*innen beraten Sie gern individuell.

Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) gibt Ihnen Orientierung, welche Heizlösung an Ihrem Standort künftig technisch sinnvoll und gut umsetzbar ist – zum Beispiel Fernwärme, eine Wärmepumpe oder eine dezentrale Alternative.
Der Plan schreibt nicht vor, welche Heizung Sie einbauen müssen. Er zeigt aber, ob ein Wärmenetz in Ihrem Gebiet kommen soll oder wo erneuerbare Wärme besonders gut nutzbar ist.
So erhalten Sie frühzeitig Planungssicherheit, vermeiden Fehlinvestitionen und können Modernisierungen besser vorbereiten.
Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir unterstützen Sie gern bei der Entscheidungsfindung.

Fossile Heizsysteme wie Gas‑ und Ölheizungen werden langfristig voraussichtlich teurer, weil CO₂‑Kosten steigen, immer weniger Haushalte die fossilen Netze nutzen und erneuerbare ("grüne") Brennstoffe höhere Preise haben. Zusätzlich unterliegen fossile Energien starken Marktschwankungen und geopolitischen Einflüssen, die schwer kalkulierbar sind.
Klimafreundliche Alternativen wie Fernwärme oder Wärmepumpen bieten dagegen mehr Stabilität und Planbarkeit, weil sie zunehmend unabhängig von fossilen Brennstoffen arbeiten.

 In vielen Gebäuden ist eine Wärmepumpe immer wirtschaftlicher als eine Gasheizung, besonders wenn das Gebäude gut gedämmt ist oder große Heizflächen vorhanden sind. Langfristig spricht zudem die steigende CO₂‑Bepreisung für erneuerbare Heizsysteme. Wie stark sich der Vorteil auswirkt, hängt jedoch von Ihrem individuellen Wärmebedarf und der technischen Situation ab. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir berechnen gern Ihr Einsparpotenzial.

Fernwärme ist kein unkontrolliertes Monopol. Die Preise unterliegen einem strengen gesetzlichen Rahmen und werden regelmäßig von Kartellbehörden und Verbraucherzentralen überprüft. In Bochum gab es noch nie kartellrechtliche Beanstandungen und alle Preise werden zusätzlich freiwillig auf der bundesweiten Plattform waermepreise.info veröffentlicht – vollständig transparent und nachvollziehbar.

Preisänderungen dürfen nur nach festen, vertraglich geregelten Formeln erfolgen und nicht nach Belieben. Fernwärme steht im Wettbewerb zu anderen Heiztechnologien wie Wärmepumpen: Wären die Preise unangemessen, könnten sich Kundinnen und Kunden für ein anderes Heizsystem entscheiden. Durch den zunehmenden Einsatz erneuerbarer Wärmequellen wird Fernwärme langfristig unabhängiger von fossilen Märkten und damit preislich tendenziell stabiler.

Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – unsere Expertinnen und Experten beraten Sie gern dazu, ob Fernwärme für Ihr Gebäude die passende und wirtschaftliche Lösung ist.

Sie müssen keine Sorge vor willkürlichen Preisen haben. Fernwärmepreise sind klar geregelt, transparent und werden öffentlich kontrolliert. In Bochum gab es bislang keine Beanstandungen – im Gegenteil: Die Stadtwerke Bochum veröffentlichen ihre Preise freiwillig auf der bundesweiten Plattform waermepreise.info, damit jeder sie jederzeit vergleichen kann. Zusätzlich bieten die Stadtwerke Bochum eine freiwillige, neutrale Schlichtungsstelle an. 
Fernwärme steht außerdem im Wettbewerb zu anderen Heizlösungen wie Wärmepumpen oder Biomasse – wenn Fernwärme zu teuer wäre, würden sich viele für andere Systeme entscheiden. Das sorgt für zusätzliche Fairness. Und: Nach Ablauf Ihres Vertrags bleiben Sie selbstverständlich frei in Ihrer Entscheidung.
Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir beraten Sie gern, ob Fernwärme für Ihr Gebäude die passende und verlässliche Lösung ist.

Auch wenn Fernwärme nicht verfügbar ist und eine klassische Wärmepumpe schwierig erscheint, gibt es dennoch Lösungen — etwa Luft‑Luft‑Systeme (Klimageräte mit Heizfunktion), Biomasseanlagen oder Hybridkonzepte. In manchen Fällen lässt sich durch gezielte energetische Verbesserungen (z. B. Dämmung oder größere Heizflächen) die Eignung für eine Wärmepumpe herstellen. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – unsere Expert*innen entwickeln gern einen individuellen Lösungsweg mit Ihnen.

Warten auf Anpassungen von Rahmenbedinungen zum klimaneutralen Heizen oder auf Technologien wie Wasserstoff ist in der Regel keine sinnvolle Strategie. Grüne Gase wie Biomethan oder grüner Wasserstoff sowie grüne Öle stehen voraussichtlich nur in begrenzten Mengen zur Verfügung und werden nach heutigem Stand eher teurer sein als heutiges Erdgas oder Heizöl. Gleichzeitig gibt es bereits heute klimaneutrale Heizlösungen wie Fernwärme, Wärmepumpe oder Pellet-Heizung, die langfristig eine verlässliche und wirtschaftliche Wärmeversorgung ermöglichen. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – die Expert*innen der Stadtwerke Bochum beraten Sie zu Fernwärme, Wärmepumpe, Pellet-Heizung oder anderen nachhaltigen Alternativen und möglichen Förderungen.

Dynamische Stromtarife können sinnvoll sein, wenn Ihre Wärmepumpe oder Wallbox mit einem intelligenten Energiemanagementsystem (HEMS) gekoppelt ist. Das System passt den Verbrauch automatisch an günstige Tarifzeiten an und nutzt Preisschwankungen am Strommarkt aus. Besonders lohnend ist dies bei gut gedämmten Gebäuden oder Speichersystemen, die Lasten verschieben können. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir beraten Sie gern zu geeigneten Tarif‑ und Steuerungsmodellen.

Häufige Herausforderungen sind unzureichend gedämmte Gebäude, zu kleine Heizflächen für niedrige Vorlauftemperaturen oder begrenzte Aufstellflächen für Wärmepumpen. Auch der elektrische Netzanschluss oder Platz für Leitungsbau bei Fernwärme kann eine Rolle spielen. Diese Themen lassen sich jedoch meist durch gezielte Modernisierungen oder alternative Lösungen lösen. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir zeigen Ihnen gern, welche Anpassungen nötig oder sinnvoll sind.

Die Umsetzung der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bochum, dem beauftragten Fachbüro und den Stadtwerken Bochum. Die Stadt trägt die Gesamtverantwortung für den Planungsprozess, während die Stadtwerke Bochum insbesondere die technische Bewertung, die Versorgungsoptionen und den Ausbau der Fernwärme verantworten. 

In einem Fernwärme‑Eignungsgebiet sind die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine spätere Versorgung grundsätzlich gut. Ob und wann konkrete Anschlüsse erfolgen, hängt jedoch von der Nachfrage im Gebiet, der örtlichen Leitungsführung sowie der Wirtschaftlichkeit des jeweiligen Projekts ab. Die Stadtwerke Bochum erarbeiten derzeit Modelle für frühzeitige Vereinbarungen, die Eigentümer*innen mehr Planungssicherheit geben sollen. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir informieren Sie gern, welche Möglichkeiten es für Ihr Gebäude gibt.

Wenn eine Wärmepumpe aufgrund baulicher Gegebenheiten oder der benötigten Vorlauftemperaturen nicht sinnvoll ist, kommen andere klimafreundliche Heizoptionen infrage. Dazu gehören z. B. Fernwärme (sofern verfügbar), Luft‑Luft‑Klimageräte mit Heizfunktion oder in bestimmten Fällen Pelletanlagen oder Hybridlösungen. Welche Alternative sinnvoll ist, lässt sich am besten individuell klären. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir beraten Sie gern zu allen passenden Optionen.

Welche Lösung am günstigsten ist, hängt vom Gebäudezustand, dem Wärmebedarf und den örtlichen Möglichkeiten ab.
In Fernwärme‑Eignungsgebieten ist Fernwärme besonders zu empfehlen und wird von den Stadtwerken bevorzugt, weil sie dort in der Regel wirtschaftlich, langlebig und wartungsarm ist.
Wärmepumpen lohnen sich vor allem bei gut gedämmten Gebäuden oder niedrigen Vorlauftemperaturen und profitieren vom Einsatz von Ökostrom.
Gasheizungen können kurzfristig attraktiv wirken, sind jedoch langfristig mit höheren Preis‑ und Versorgungsrisiken verbunden.
Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir erstellen Ihnen gern eine individuelle Wirtschaftlichkeitsbewertung.

Für viele klimafreundliche Heizsysteme — z. B. Wärmepumpen oder effiziente Gebäudemaßnahmen — können Eigentümer*innen Zuschüsse über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erhalten, teilweise bis zu 70% der förderfähigen Kosten. Der Prozess läuft in der Regel so ab: Energieberatung beauftragen, Angebot einholen, Förderung beantragen, Maßnahme umsetzen und anschließend Nachweise einreichen. Der Zuschuss wird nach Prüfung durch die KfW ausgezahlt.

Ein Austausch der Heizkörper ist nur dann erforderlich, wenn Ihr Gebäude sehr hohe Vorlauftemperaturen benötigt und die neuen Systeme dadurch ineffizient arbeiten würden. Bei Fernwärme ist dies selten der Fall, da Fernwärme meist mit mittleren Temperaturen betrieben wird. Bei Wärmepumpen können größere Heizflächen sinnvoll sein, um die Effizienz zu erhöhen. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir erklären Ihnen, ob und welche Anpassungen notwendig sind.

Ob eine Wärmepumpe geeignet ist, hängt u. a. von der Dämmung, den Heizflächen, der Vorlauftemperatur und den verfügbaren Aufstellflächen ab. Auch Messwerte aus einem Heizcheck oder die aktuelle Jahresarbeitszahl Ihrer bestehenden Anlage können Hinweise geben. In vielen Fällen lässt sich die Eignung durch kleinere Modernisierungen deutlich verbessern. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir geben Ihnen eine klare, objektbezogene Einschätzung.

Die Kosten für eine Wärmepumpe hängen vom Gebäudetyp, der erforderlichen Heizleistung, dem energetischen Zustand und den baulichen Möglichkeiten ab. Zusätzlich zur Wärmepumpe selbst können Umbauten an Heizflächen oder dem Stromanschluss notwendig sein. Eine pauschale Aussage ist daher nicht seriös; entscheidend ist die individuelle Gebäudesituation. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir kalkulieren gern die spezifischen Kosten für Ihr Objekt.

Die Stadtwerke Bochum übernehmen die Abwicklung rund um den Fernwärmeanschluss — von der Beratung über die Planung bis zur Errichtung der Leitung und Installation der zentralen Übergabestation. Innerhalb des Gebäudes sind zusätzliche Installationen notwendig, die von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Auf Wunsch unterstützen die Stadtwerke Bochum auch bei Förderthemen. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir begleiten Sie gern durch alle Schritte.

Ja, die Stadtwerke Bochum unterstützen Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften aktiv bei Entscheidungsprozessen rund um Fernwärme oder Wärmepumpen. Dazu gehören Informationsunterlagen, technische Einschätzungen sowie die Teilnahme an Eigentümerversammlungen. So können alle Beteiligten fundiert entscheiden.

Auch außerhalb der Fernwärmegebiete stehen Ihnen zuverlässige und wirtschaftliche Heizlösungen zur Verfügung. Welche Technik für Ihr Gebäude sinnvoll ist, hängt vom energetischen Zustand, dem Wärmebedarf und den örtlichen Gegebenheiten ab.
Dazu zählen zum Beispiel Wärmepumpen, Pelletheizungen, Hybridlösungen oder – in bestimmten Fällen – elektrische Direktheizsysteme wie Infrarot.
Die Kommunale Wärmeplanung hilft dabei zu erkennen, welche Option an Ihrem Standort langfristig sinnvoll und zukunftssicher ist. Eine individuelle Einschätzung bietet die beste Grundlage für Ihre Entscheidung.

Wir lassen Sie nicht im Kalten sitzen: Wenn Ihre Heizung ersetzt werden muss, bevor Fernwärme verfügbar ist, bieten wir Ihnen eine Übergangheizung an.

Welche Heizlösung am besten zu Ihrem Gebäude passt, hängt von vielen Faktoren ab, etwa der benötigten Vorlauftemperatur, der Gebäudedämmung, der verfügbaren Fläche und den örtlichen Rahmenbedingungen. In Verdichtungs‑ und Ausbaugebieten ist Fernwärme häufig eine langfristig wirtschaftliche Option; außerhalb dieser Gebiete bietet sich oft die Wärmepumpe an, die besonders effizient und klimafreundlich arbeitet. Zukünftig könnten auch Hybridlösungen oder Geothermie in speziellen Fällen sinnvoll sein. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – unsere Expert*innen geben Ihnen eine fundierte Empfehlung.

Als besonders zukunftssicher gelten Technologien, die auf erneuerbarer Wärme basieren — etwa Fernwärme aus erneuerbaren Quellen, elektrische Wärmepumpen oder moderne Solarthermie‑Konzepte. Diese Systeme reduzieren CO₂‑Emissionen deutlich und erfüllen langfristig die gesetzlichen Anforderungen. Wichtig ist, dass das Heizsystem zur Gebäudesituation und zum jeweiligen Gebiet passt. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – unsere Expert*innen unterstützen Sie gern bei der Auswahl.

Bestehende Gaslieferverträge behalten ihre Gültigkeit, solange Gas als Energieträger im Netz verfügbar ist. Langfristig wird Gas jedoch voraussichtlich teurer, weil CO₂‑Kosten steigen, immer weniger Haushalte das Gasnetz nutzen und erneuerbare Gase wie Biomethan höhere Preise haben. Zusätzlich hängt der Gaspreis stark vom weltweiten Marktgeschehen ab und kann dadurch deutlich schwanken. Eigentümer*innen sollten deshalb frühzeitig prüfen, welche klimafreundliche Heizlösung langfristig sinnvoller und verlässlicher ist. Eigentümer*innen sollten deshalb rechtzeitig prüfen, welche klimafreundliche Heizlösung sich künftig anbietet.

Mit dem Rückgang der Gasnutzung kann es zu steigenden Netzentgelten und höheren CO₂‑Kosten kommen, da die Infrastruktur auf weniger Nutzer*innen verteilt wird. Ein Festhalten an Gas kann kurzfristig sinnvoll erscheinen, ist aber langfristig mit wirtschaftlichen Risiken verbunden. Erneuerbare Alternativen wie Fernwärme oder Wärmepumpen bieten dagegen mehr Stabilität und Zukunftssicherheit. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir beraten Sie gern zu den wirtschaftlichsten Optionen.

Entscheidend sind der Wärmebedarf Ihres Gebäudes, die benötigte Vorlauftemperatur, die Dämmqualität, der Platz für Technik sowie die örtliche Verfügbarkeit von Fernwärme. Auch langfristige Betriebskosten, gesetzliche Anforderungen und mögliche Förderungen sollten berücksichtigt werden. Je besser das Heizsystem auf die Gebäudeeigenschaften abgestimmt ist, desto effizienter und wirtschaftlicher arbeitet es. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir zeigen Ihnen gern, welche Lösung für Ihr Gebäude am besten passt.

Neben bewährten Technologien wie Fernwärme und Wärmepumpen gewinnen Systeme wie Solarthermie‑Großanlagen, kalte Nahwärmenetze, Tiefengeothermie und intelligente Hybridkonzepte an Bedeutung. Auch saisonale Wärmespeicher oder hocheffiziente PVT‑Module (Photovoltaik‑Thermie) können künftig relevante Beiträge leisten. Welche Technologie sinnvoll eingesetzt werden kann, hängt stets vom Standort und der Gebäudestruktur ab. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir beraten Sie gern zu innovativen Lösungen.

Die Stadtwerke Bochum setzen auf ein breites Portfolio klimafreundlicher Technologien — neben Fernwärme und Wärmepumpen auch auf Photovoltaik, Solarthermie, Biomasse und perspektivisch weitere erneuerbare Erzeugungsformen. Welche Technologie eingesetzt wird, hängt vom Gebäudetyp, dem Standort und der wirtschaftlichen Betrachtung ab. Ziel ist immer eine sichere, nachhaltige und zukunftsfähige Wärmeversorgung.

Wenn Ihre Heizung zuverlässig läuft, besteht kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Dennoch ist es sinnvoll, sich frühzeitig über zukünftige Wärmeoptionen zu informieren, um spätere Entscheidungen ohne Zeitdruck treffen zu können. Die KWP zeigt Ihnen, welche klimafreundlichen Lösungen langfristig verfügbar und wirtschaftlich sind. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir beraten Sie gern zu Ihrem individuellen Fahrplan.

Bestehende Gasheizungen dürfen grundsätzlich weiter betrieben werden, solange sie funktionsfähig und nicht älter als 30 Jahre sind — dies ergibt sich nach aktuellem Stand (März 2026) aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG). Langfristig wird Gas jedoch voraussichtlich teurer, weil CO₂‑Kosten steigen, weniger Haushalte das Gasnetz nutzen und erneuerbare Gase wie Biomethan höhere Preise haben. Gas ist deshalb eine mögliche, aber zunehmend risikobehaftete Heizform. Die Kommunale Wärmeplanung hilft Ihnen einzuschätzen, welche Alternativen künftig verfügbar sind. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir geben Ihnen eine fundierte Einschätzung.

Bestehende Ölheizungen dürfen grundsätzlich weiter genutzt werden. Allerdings gehören Ölheizungen langfristig zu den teureren und emissionsintensiveren Heizarten – auch, weil die CO₂‑Kosten steigen und moderne erneuerbare Technologien effizienter und stabiler geworden sind. Für viele Gebäude bieten sich heute Alternativen wie Fernwärme (sofern verfügbar), Wärmepumpen oder – in speziellen Fällen – hybride Lösungen an.
Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir beraten Sie gern, welche Heizlösung langfristig wirtschaftlich und zukunftssicher ist.

Bestehende Nachtspeicherheizungen dürfen in vielen Fällen weiter betrieben werden. Ein Austausch ist nicht zwingend erforderlich, solange keine umfassende Sanierung ansteht und die Anlage zuverlässig funktioniert. Allerdings arbeiten moderne Heizlösungen wie Fernwärme oder Wärmepumpen deutlich effizienter und können langfristig Betriebskosten senken.
Ob sich eine Alternative lohnt, hängt vom energetischen Zustand des Gebäudes, Ihrem Wärmebedarf und den technischen Möglichkeiten vor Ort ab.
Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir beraten Sie gern zu passenden Alternativen und zeigen Ihnen, welche Option für Ihr Gebäude langfristig sinnvoll ist.

Die monatlichen Heizkosten hängen stark von Ihrem Gebäude, dem Wärmebedarf und der gewählten Heizlösung ab. Während Fernwärme und Wärmepumpen langfristig stabilere Kostenstrukturen bieten, können fossile Heizsysteme durch CO₂‑Kosten und Marktschwankungen teurer werden. Eine genaue Einschätzung ist nur auf Basis Ihrer Immobilie möglich. In der Tendenz ist davon auszugehen, dass die Heizkosten je Kilowattstunde im Vergleich zu heute langfristig leicht bis moderat steigen können und auch klimatische Entwicklungen Einfluss haben. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir geben Ihnen gern eine konkrete Kosteneinschätzung für Ihr Gebäude.

Für klimafreundliche Heizungen bietet die KfW zinsgünstige Kredite, etwa über den „Einzelmaßnahmen‑Ergänzungskredit – Wohngebäude“. Dieser wird über Finanzierungspartner beantragt und kann u. a. für Wärmepumpen, Fernwärmeanschlüsse oder Effizienzmaßnahmen genutzt werden. Die Konditionen hängen vom jeweiligen Förderprogramm und Ihrer persönlichen Situation ab. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir informieren Sie gern über die passenden Förderoptionen.

Wenn eine neue Heizungsanlage finanziell herausfordernd ist, gibt es mehrere Wege: Förderprogramme, zinsgünstige Kredite, schrittweise Modernisierung oder Übergangslösungen wie effiziente Luft‑Luft‑Systeme. Je nach Gebäude kann es sinnvoll sein, zunächst energetische Maßnahmen anzugehen, um spätere Investitionen zu erleichtern. In manchen Fällen bieten Installationsbetriebe Finanzierungsmöglichkeiten an.

 Für steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen oder Wallboxen gelten reduzierte Netzentgelte, wenn sie nach §14a EnWG flexibel vom Netzbetreiber gesteuert werden können. Je nach Modell erfolgt die Berücksichtigung entweder über Pauschalen oder über Verbrauchszähler, die getrennt ausgewertet werden. Welche Variante angewendet wird, hängt von Ihrem Tarif und der technischen Ausführung ab.

Bei einer Wärmepumpe ist entscheidend, dass das Gebäude mit möglichst niedrigen Vorlauftemperaturen betrieben werden kann. Das lässt sich durch Maßnahmen wie bessere Dämmung, neue Heizkörper mit größerer Fläche oder die Optimierung der Heizverteilung erreichen. Welche Anpassungen sinnvoll sind, hängt vom Baujahr, Zustand und Energiebedarf des Gebäudes ab. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir zeigen Ihnen gern, welche Maßnahmen notwendig oder empfehlenswert sind.

Fachgerecht ausgeführte Umbauten für Wärmepumpen oder Fernwärmeanschlüsse verursachen in der Regel keine Gebäudeschäden. Typisch sind Kernbohrungen für Leitungen, die fachmännisch abgedichtet werden und keine baulichen Nachteile verursachen, wenn sie korrekt ausgeführt sind. Wichtig ist daher die Zusammenarbeit mit qualifizierten Fachbetrieben.

Die Kosten hängen vom einzelnen Gebäude ab, etwa von der Anschlusslänge und den baulichen Gegebenheiten sowie der Frage, ob sie bisher eine Zentral- oder Gasetagenheizungen nutzen. Eine pauschale Aussage wäre nicht seriös. 
Die Kosten für die Umstellung auf Fernwärme bilden sich im Wettbewerb mit anderen Heiztechnologien wie der Wärmepumpe. Achten Sie im Vergleich darauf die Gesamtkosten zu betrachten, nicht nur die aktuellen Energiepreise.
Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir erstellen Ihnen kostenlos ein individuelles Angebot.
 

Wenn Ihre Heizung zuverlässig läuft, besteht kein unmittelbarer Handlungsbedarf.
Trotzdem ist es sinnvoll, sich frühzeitig über zukünftige Wärmeoptionen zu informieren, damit Sie später ohne Zeitdruck entscheiden können.
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) zeigt Ihnen, welche klimafreundlichen und langfristig wirtschaftlichen Lösungen in Ihrem Gebiet künftig möglich sind.
Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir beraten Sie gern zu Ihrem individuellen Fahrplan.

Immobilien mit moderner, klimafreundlicher Wärmeversorgung gelten zunehmend als wertstabil oder wertsteigernd, da sie langfristig geringere Betriebskosten und ein geringeres CO₂‑Risiko haben. Unsanierte Gebäude mit veralteten Öl‑ oder Gasheizungen verlieren dagegen zunehmend an Attraktivität, wie auch Marktanalysen von Expert*innen bestätigen.

Eine moderne Gasbrennwertheizung verursacht pro erzeugter Kilowattstunde Wärme etwa 0,20 kg CO₂, während ältere Heizwertgeräte sogar darüber liegen (Quelle: Umweltbundesamt). Eine Wärmepumpe hingegen verursacht — sofern sie mit Ökostrom betrieben wird — nahezu keine CO₂‑Emissionen. In vielen Gebäuden lässt sich der Ausstoß dadurch deutlich reduzieren. 

Ja, für Wärmepumpen gibt es sogenannte steuerbare Verbrauchstarife, bei denen der Netzbetreiber die Anlage zeitweise drosseln darf und dafür reduzierte Netzentgelte gewährt. Dadurch können die Stromkosten für den Wärmepumpenbetrieb sinken. Ob ein zusätzlicher Zähler sinnvoll ist, hängt vom Verbrauchsprofil und der Anlagengröße ab. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir beraten Sie gern zu Tarifen und technischen Voraussetzungen.

Für eine Wärmepumpe benötigen Sie ausreichend Platz für die Innen- und — bei Luft/Wasser‑Systemen — die Außeneinheit. Zudem sollte der elektrische Hausanschluss ausreichend dimensioniert sein; in Einfamilienhäusern ist das meist gegeben, in Mehrfamilienhäusern kann eine Prüfung nötig sein. Je nach Wärmepumpentyp sind freie Außenflächen oder Flächen für Bohrungen erforderlich. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – unsere Expert*innen geben Ihnen eine konkrete Einschätzung.

Ein separater Wärmepumpenstromzähler ist nicht zwingend erforderlich. Ihre Anlage kann auch über den Haushaltszähler betrieben werden, wobei dann pauschale Netzentgeltreduktionen gelten. Ein separater Zähler lohnt sich vor allem bei größeren Wärmepumpen oder hohem Verbrauch, weil er den Zugang zu speziellen Wärmepumpentarifen ermöglicht.

Mit einer Wärmepumpe steigt Ihr Stromverbrauch – gleichzeitig fällt der Einsatz von fossilen Brennstoffen vollständig weg.
Wie stark Ihr Strombedarf zunimmt, hängt davon ab, wie gut Ihr Gebäude gedämmt ist und welche Vorlauftemperatur Ihre Heizflächen benötigen.
In vielen Fällen sinken die Gesamtkosten trotz höherem Stromverbrauch, weil Wärmepumpen sehr effizient arbeiten.
Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir erklären Ihnen gern, was das für Ihren individuellen Verbrauch bedeutet.

Die Gesamtkosten variieren je nach Wärmepumpentyp, Heizleistung, Stromanschluss und den baulichen Gegebenheiten. In manchen Gebäuden sind zusätzliche Maßnahmen nötig, etwa größere Heizflächen, Dämmverbesserungen oder ein stärkerer Netzanschluss. Durchschnittswerte haben nur begrenzte Aussagekraft — entscheidend ist die individuelle Gebäudestruktur. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir erstellen Ihnen gern eine objektbezogene Kosteneinschätzung.

Eine moderne Fernwärmestation hat in der Regel eine Lebensdauer von rund 40 Jahren oder mehr und arbeitet dabei sehr zuverlässig und wartungsarm. Im Vergleich zu anderen Heiztechnologien ist das ein deutlicher Vorteil hinsichtlich Langlebigkeit und Investitionssicherheit. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – unsere Expertinnen und Experten beraten Sie gern zur passenden Lösung.

Für Arbeiten innerhalb des Gebäudes – wie Heizkörpertausch, Leitungsanpassungen oder den Einbau einer Wärmepumpe – können Sie freie Installationsbetriebe beauftragen. Die Stadtwerke Bochum arbeiten mit zahlreichen regionalen Fachbetrieben zusammen und können Ihnen Hinweise geben, welche Betriebe Erfahrung mit Fernwärme- und Wärmepumpenprojekten haben. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen.

Ein Umstieg auf Fernwärme oder eine Wärmepumpe bietet für viele Mieterinnen Vorteile, z. B. höhere Versorgungssicherheit, weniger Wartungsaufwand und langfristig stabilere Betriebskosten. Die Stadtwerke Bochum stellen Eigentümerinnen auf Wunsch Informationsmaterial bereit, das die Vorteile verständlich zusammenfasst und die geplanten Maßnahmen erklärt. Gerne kommen wir bei Bedarf auch zu Eigentümerversammlungen hinzu, sprechen Sie uns gerne an.

Die Dauer unserer Baumaßnahmen hängt stark vom Umfang des Vorhabens ab.
Informationen zu unseren größeren Bauarbeiten finden Sie jederzeit online unter:
https://www.stadtwerke-bochum.de/privatkunden/service/baustelleninfo 
Die konkrete Bauzeit für Ihren eigenen Hausanschluss erhalten Sie direkt von uns – in der Angebotsphase und noch einmal vor Beginn der Bauarbeiten.

Durch die Transformation hin zu erneuerbaren Wärmequellen verändern sich die Kostenstrukturen im Fernwärmesystem. Während die Investitionen in neue Anlagen und Netze steigen, bieten erneuerbare Erzeugungsformen langfristig mehr Preisstabilität, da sie weniger von volatilen internationalen Energiemärkten abhängen. Fernwärme bleibt im Wettbewerb mit anderen Heizlösungen, und die Stadtwerke Bochum arbeiten kontinuierlich daran, wirtschaftliche und verlässliche Preise sicherzustellen.

Ein Fernwärme‑Eignungsgebiet wird ausgewiesen, wenn die technischen Voraussetzungen — etwa ausreichender Platz für Leitungen, Nähe zu bestehenden Trassen und geeignete Straßenquerschnitte — gegeben sind. Zusätzlich muss die Wärmeabnahme durch ausreichend viele Gebäude realistisch sein, damit ein wirtschaftlicher Betrieb möglich wird. Auch geplante Erzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Quellen fließen in die Bewertung ein.

Die Stadtwerke Bochum investieren gezielt in erneuerbare Wärmeerzeugung, da diese deutlich unabhängiger von fossilen Preisschwankungen ist. Preisformeln und ein klarer bundesweiter Rechtsrahmen sorgen für transparente und nachvollziehbare Preisänderungen; zudem unterliegen Fernwärmepreise der kartellrechtlichen Aufsicht. Gleichzeitig steigern wir kontinuierlich die Effizienz unserer Netze und bauen moderne Erzeugungsanlagen und Netze dort aus, wo dies wirtschaftlich sinnvoll ist und langfristig stabile Preise ermöglicht. Ein flächendeckender Ausbau um jeden Preis erfolgt bewusst nicht – Fernwärme wird nur dort erweitert, wo sie sich nachhaltig rechnet und keine unverhältnismäßigen Mehrkosten für Kund*innen entstehen.
 

Nach Ihrer Anfrage prüfen die Stadtwerke Bochum zunächst die technische Machbarkeit, den möglichen Leitungsverlauf und die voraussichtliche Wirtschaftlichkeit eines Fernwärmeanschlusses.
Anschließend erfolgt die detaillierte Planung, die Abstimmung zu Tiefbauarbeiten und die Installation der Fernwärmestation im Gebäude.
Die Fernwärmestation wird durch ein Fachunternehmen an das bestehende Heizungssystem Ihres Hauses angeschlossen.
Nach Abschluss aller Arbeiten wird die Anlage fachgerecht in Betrieb genommen und auf Ihren individuellen Wärmebedarf eingestellt.
Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir begleiten Sie gern durch alle Schritte.

Fernwärme ist eine sehr sichere, komfortable und klimafreundliche Heizlösung. Sie kommt direkt aus zuverlässigen, mehrfach abgesicherten Anlagen und macht Sie unabhängig von Lieferengpässen oder Preisschwankungen bei Gas und Öl. Fernwärme ist langlebig, wartungsarm und braucht keinen Heizkessel oder Schornstein – das spart Platz und senkt Folgekosten.
Zudem stammt die Wärme zunehmend aus erneuerbaren Quellen und trägt damit aktiv zum Klimaschutz in Bochum bei.

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) legt fest, unter welchen Bedingungen Heizungen erneuert oder ersetzt werden müssen – beispielsweise bei irreparablen Defekten oder beim Einbau neuer Heizsysteme. Die Kommunale Wärmeplanung zeigt ergänzend, welche klimafreundlichen Optionen in Ihrem Gebiet langfristig verfügbar und wirtschaftlich sinnvoll sind. Eine gesetzliche Pflicht zum sofortigen Austausch besteht nicht pauschal, jedoch sollten Eigentümerinnen frühzeitig planen, um spätere Vorgaben problemlos erfüllen zu können. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – unsere Expertinnen beraten Sie gern.

Für Neubauten gelten bereits heute klare Vorgaben des GEG, nach denen überwiegend erneuerbare Energien genutzt werden müssen. Bei Bestandsgebäuden richten sich die Anforderungen nach dem Zeitpunkt der Heizungsinstallation sowie nach gesetzlichen Übergangsfristen. Fällt eine Heizung irreparabel aus, gibt es in der Regel Übergangsoptionen, die den Weiterbetrieb für eine begrenzte Zeit ermöglichen. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – unsere Expert*innen unterstützen Sie gern bei der passenden Lösung.

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sieht verschiedene Übergangsfristen vor, etwa wenn eine Heizung ungeplant ausfällt oder wenn ein Gebäude technisch nicht kurzfristig auf eine erneuerbare Heizlösung umgestellt werden kann. Eigentümer*innen erhalten dadurch Zeit, eine passende Lösung zu planen oder Fördermöglichkeiten zu prüfen. Die Kommunale Wärmeplanung liefert ergänzend Orientierung, welche Technologie sich langfristig anbietet. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir beraten Sie gern zu Ihren individuellen Optionen.

Vermieterinnen müssen die gesetzlichen Anforderungen des GEG erfüllen, insbesondere beim Austausch alter Heizungen oder beim Einsatz erneuerbarer Energien. Gleichzeitig müssen Modernisierungen transparent kommuniziert und angemessen begründet werden, damit Mieterinnen nachvollziehen können, warum eine Umstellung notwendig ist. Klimafreundliche Heizsysteme bieten in vielen Fällen Vorteile für beide Seiten, etwa mehr Versorgungssicherheit und stabile Energiekosten. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir unterstützen Sie gern bei der Einordnung.

Wenn Sie auf ein neues Heizsystem umsteigen und der Gasanschluss nicht mehr benötigt wird, übernimmt in der Regel der Installationsbetrieb die Abmeldung und den Ausbau des Gaszählers. Die Stadtwerke Bochum informieren Sie über den genauen Ablauf und kümmern sich um die notwendigen Schritte im Netz. Wichtig ist nur, dass der Rückbau fachgerecht koordiniert wird. 

Wenn Sie Ökostrom beziehen, ist der Heizbetrieb mit der Wärmepumpe nahezu klimaneutral. Der durchschnittliche CO₂‑Faktor des deutschen Strommixes lag 2024 laut Umweltbundesamt bei rund 363 g CO₂ pro kWh und sinkt kontinuierlich durch den Ausbau erneuerbarer Energien. Die Stadtwerke Bochum bieten zertifizierte Ökostromprodukte an, die Ihnen eine besonders klimafreundliche Versorgung ermöglichen. Lassen Sie Ihre Immobilie unverbindlich prüfen – wir beraten Sie gern.

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